In der Landesliga 4

WSC baut nach dem 3:2 gegen Dorsten-Hardt die Tabellenführung aus

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Jannis Vertgewall und Marvin Stöver nach dem 2:0.

Werne  - Der Werner SC bleibt an der Spitze der Fußball-Landesliga (4). Gegen den SV Dorsten-Hardt gewinnt das Team von Lars Müller verdient mit 3:2 (2:0). Weil Verfolger Westfalia Kinderhaus daheim mit 1:2 gegen den BSV Roxel patzt, führt der Sport Club die Tabelle wieder mit fünf Punkten Vorsprung an. 

 Für den WSC ist das 3:2 gegen Dorsten-Hardt der achte Sieg im neunten Saisonspiel. Gegenüber dem 2:1-Erfolg beim BSV Roxel verändert Lars Müller im 3-4-3 seine Startelf auf zwei Positionen. Links offensiv beginnt Jannis Vertgewall für Jannik Prinz, in der Mittelfeldzentrale spielt Jawad Foroghi für Marvin Husarek neben Niklas Link. 

Schon in der 4. Minute haben die Werner die erste gute Annäherung: Foroghi zieht aus 25 Metern ab, Torhüter Schröder fliegt und holt den Ball mit den Fingerspitzen oben rechts aus dem Winkel. Sechs Minuten später gehen die Werner, die den Dorstener Spielaufbau stören, in Führung. Einen Freistoß von der rechten Seite ist lange unterwegs, die Gästeabwehr verunsichert. 

Durkalic legt den Ball auf Henry Poggenpohl der aus gut zehn Metern hart und platziert einschießt. Mitte der ersten Halbzeit wollen die Gastgeber es auf dem nassen Kunstgrün zu schön machen, werden zu hektisch und leisten sich einige unnötige Fehlpässe und Ballverluste. Die Dorstener bekommen zwei Chancen. Zunächst ist Hoppe rechtzeitig draußen und klärt vor Moritz, der ein Laufduell mit Martinovic gewinnt. Dann flankt Seiffert von rechts, doch Brefort verfehlt mit einem Flugkopfball nur knapp das Tor. 

Nach 35 Minuten holt Müller Link zurück in die Kette und beordert Martinovic auf die zweite Sechs – danach läuft es wieder. Und wie. In der 43. Minute trifft Jannis Vertgewall zum 2:0. Nach einer feinen Kombination über Foroghi, Durkalic und Colin Lachowicz steckt Jussef Saado durch, Vertgewall umkurvt den Keeper und schiebt den Ball ins leere Tor. Sekunden vor dem Pausenpfiff fällt fast noch der dritte Werner Treffer, doch Henry Poggenpohl trifft nur den Innenpfosten. 

Nach dem Seitenwechsel machen die Werner weitere Druck auf den Dorstener Spielaufbau und hat erste Annäherungen durch Foroghi und Saado. Doch das Tor fällt auf der anderen Seite: Johannes Liesenklas schießt mit rechts von der halblinken Seite und weil Lachowicz einen Zeh in die Flugbahn des Balles bringt, fliegt die Kugel unhaltbar über Hoppe hinweg ins lange Eck.

 Die nächsten Aktionen gehören wieder dem WSC. Zunächst spielt Saado einen Eckball von rechts flach an den Sechzehner auf Martinovic, doch dessen Flachschuss aus 20 Metern wird zur Ecke abgefälscht. Dann köpft Poggenpohl nach Flanke von Durkalic ins Tor, der Assistent von Schiedsrichter Szkudlarski will eine Abseitsposition des Schützen gesehen haben – sehr strittig das Ganze (74.). Schließlich verpasst Saado nach Zuspiel von Durkalic das dritte Tor (76.) und Runde schießt aus 20 Metern nicht platziert genug, um Torhüter Schröder zu bezwingen. 

Die Dorstener stellen schließlich hinten auf Dreier-Kette um und gehen ins Risiko. Das wird belohnt, denn Alexander Brefort zieht einfach mal aus 25 Metern ab und die Kugel fliegt direkt über Hoppe hinweg als Bogenlampe zum 2:2 ins Netz (83.). Bei den Gästen blüht die Hoffnung auf einen Lucky Punch, doch da werden Marvin Stöver mit einer tollen Außenristflanke von rechts und Daniel Durkalic mit einem ebenso sehenswerten Kopfball am hinteren Pfosten zu Spielverderbern für die Gäste – das 3:2 zwei Minuten vor dem Ende. 

Werner SC: Hoppe – Martinvoic, Holtmann, Stöver – Poggenpohl, Link, Foroghi, C. Lachowicz (67. Runde) – Vertgewall (57. Prinz), Saado (88. Thannheiser), Durkalic (90. Niewalda) 

Tore: 1:0 (10.) Poggenpohl, 2:0 (43.) Vertgewall, 2:1 (56.) Liesenklas, 2:2 (83.) Brefort, 3:2 (88.) Durkalic

Die Trainermeinung

Martin Stroetzel (SVD): Ob Tabellenführer oder nicht, wir wollen immer drei Punkte. Werne war jetzt nicht so überzeugend, wie es der Tabellenplatz aussagt. Letztlich ist es so, dass wir nicht die schlechtere Mannschaft waren, sondern wir zu viele individuelle Fehler machen. Deshalb müssen wir am Ende offen machen und laufen der Musik hinterher. 

Lars Müller (WSC): Das ist ein hochverdienter Sieg für uns. Er ist knapp, aber am Ende muss es eigentlich 4:1 heißen. Ein Unentschieden wäre eine Frechheit gewesen. Die beiden Gegentore fallen aus dem Nichts. Wir haben richtig gut Fußball gespielt. So wie beim 0:2 richtig gut von hinten nach vorne. Leider wurde der letzte Tiefenpass oft zu hart gespielt.

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