Niederlage: TVW-Basketballer schlagen sich dennoch tapfer

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Robin Brachhaus war der Topscorer für die Basketballer des TV Werne in Witten, er warf 19 Punkte.

WERNE. Zwar verloren die Oberliga-Basketballer des TV Werne auch gegen die TG Witten mit 54:67 (11:14, 5:17, 18:21, 20:15), im Gegensatz zu den vorherigen Spielen gewannen sie aber diesmal zumindest die zweite Hälfte. Ein Fortschritt, auf den man aufbauen kann.

„Wir haben ganz ordentlich gespielt, doch von der gewonnen zweiten Hälfte können wir uns am Ende nichts kaufen“, musste Coach Jens König eingestehen. Wie auch schon in den vergangenen Spielen gelang seinen Jungs ein passabler Start in die Partie, sie hielten im ersten Viertel (14:11) die Wittener mit Matthias Veith gut in Schach.

Doch dann traten die Gastgeber aufs Gaspedal, Werne verlor den Rhythmus und hatte an Punkten nichts mehr zu bieten. Nur fünf Punkte gelangen den TVW-Youngstern im zweiten Viertel. „Wir haben den Weg zum Korb nicht mehr gefunden, uns fehlt in diesen Situationen einfach ein Leader der jungen Spieler führt“, legt König die zentrale Schwachstelle offen zu Tage.

Der TVW musste nun einem Rückstand hinterher rennen, kam aber ordentlich aus der Pause, waren im dritten Viertel wieder nah dran. „Die Jungs zeigen dann, dass sie in der Liga durchaus mithalten können“, nimmt Köpnig durchaus positive Aspekte mit. Robin Brachhaus habe sich mit seinen insgesamt 19 Punkten gegen den in Werne bekannten Matthias Veith (15 Punkte) sehr gut gehalten, das erst 15-jährige Werner Talent Georgos Tilkiaridis ließ mit seinen sechs Punkten ebenfalls aufhorchen. Das letzte Viertel ging mit 20:15 an den TV Werne. Zwei Minuten vor Schluss war die Mannschaft beim Stand von 50:59 sogar nochmal dran, schnupperte kurz am Erfolg. Reichen sollte es am Ende dennoch nicht.

„Uns fehlt am Ende einfach die Erfahrung. Das sieht man allein daran, dass wir nur 10 Fouls auf dem Zettel stehen haben, aber der Gegner am Ende doppelt so viele. Trotzdem hat man gesehen, dass wir uns verbessert haben und ich denke, dass wir auf einem guten Weg sind“, sah König das Spiel als nächsten Schritt in der harten Schule für seine Youngster-Truppe.

TVW: Altmeyer (3), Westrup, Tilkiaridis (6), Vehling, Pavleski (5), Meinert (12), Hegemann, Brachhaus (19), Heiland, Brüggemann (6), Langos (3) - lel

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