Werner Korbjäger erreichen das Pokal-Achtelfinale

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Gegen Barop überragend: Robin Brachhaus.

Werne -  Die LippeBaskets haben im Pokalwettbewerb des westdeutschen Verbandes das Achtelfinale erreicht. Beim Oberliga-Konkurrenten TVE Barop siegte die Mannschaft von Christoph Henke am Samstag mit 89:78 (12:18, 23:22, 25:19, 29:19).

Nach drei Spielen gegen Vertreter aus Dortmund ist es eigentlich folgerichtig, dass nun mit dem Regionalligisten SVD 49 der letzte verbliebene Klub aus der Stadt als Werner Gegner aus dem Lostopf geholt wird.

„Ich hätte allerdings gerne mal eine Mannschaft aus der Rheinland-Schiene, die man nicht so kennt“, sagt Christoph Henke und nennt beispielhaft den Deutzer TV aus der 2. Regionalliga (1). „Wenn wir ein Heimspiel haben, dann gerne noch in den Tagen vor Weihnachten“, hofft Henke auf ein „Christmas Game“ in der Ballspielhalle.

Im Topf sind auch noch Größen wie Münster oder Schalke 04, aber auch Reisen zur BG Aachen oder zur SG Herzogenrath/Baesweiler sind da möglich.

Den Grundstein zum Sieg in Barop legten die Werner in der 32. Minute. Da reagierte Trainer Henke auf die anhaltenden Probleme im Defensivrebound mit der Umstellung von Mann- auf Zonenverteidigung. „Es war ein bisschen ein Spiel mit dem Feuer. Aber Barop hatte keine Antwort und wir haben keine freien Würfe zugelassen“, meinte Henke, dessen Team zwischen der 32. und 38. Minute mit einem 20:2-Run aus einem 63:65-Rückstand eine 83:67-Führung machte.

Bis zu dieser Phase war das Spiel ausgeglichen. Unter den Augen von Ex-Trainer Toni Bevanda kamen die Werner im Angriff zunächst schlecht ins Spiel, steigerten sich aber und lieferten „abgesehen vom ersten Viertel offensiv die beste Saisonleistung ab“ (Henke). Schon kurz vor der Halbzeitpause führten die Werner mit 35:34, bevor der TVE Barop mit einem 6:0-Run seinerseits eine Fünf-Punkte-Führung mit in die Kabine nahmen.

„Dadurch haben wir uns aber nicht verunsichern lassen“, meinte Henke, dessen Team mit der 70:69-Führung ins Schlussviertel ging und durch die Umstellung in der Defensive zu vielen leichten Körben kam. Herausragend im Werner Team: Robin Brachhaus, der hinten gegen zwei „Brecher“ ohne Foulprobleme gute Arbeit leistete und vorne mit 28 Punkten (vier Dreier) überragend spielte.

„Die haben schon eine starke und kompakte Mannschaft“, sieht Henke schon jetzt viel Arbeit für sein Team im Punktspiel am 12. Dezember in Barop. Ein Erfolgsrezept zeigten seine Mannen schon am Samstag. Henke: „Wir haben mit mehr Feuer, mit einem bisschen mehr Leidenschaft gespielt als Barop.“

LippeBaskets: Kahad, Altmeyer 3/1, Cramer 4, Tübel 2, Wiedey 12, Meinert 13/3, König 7/1, Brachhaus 28/4, Docenko, Kussel 2, Voigt 12/1, Pavleski 6

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