Werner 79:75-Erfolg über Bundeswehr-Auswahl

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Cajus Cramer (6), Topscorer gegen die Bundeswehr-Auswahl.

Werne - Die LippeBaskets sind für den Pflichtspiel-Auftakt gut gerüstet. Fünf Tage vor dem Erstrundenspiel im WBV-Pokal bei Eintracht Dortmund siegte das Team von Christoph Henke in Warendorf gegen das Nationalteam der Bundeswehr mit 79:75 (22:25, 18:16, 19:14, 20:20).

„Das war ein weiterer Schritt nach vorne, unsere Formkurve zeigt nach oben“, sagt Henke, dessen Team schon am vergangenen Samstag mit 92 Punkten beim Testsieg gegen FC Schalke 04 II überzeugt hatte.

Henke: „Anfang der vergangenen Woche haben wir damit begonnen, die Offense zu vertiefen und mehr Spielzüge einzuüben. Das greift jetzt, wir haben mehr Optionen.“ Dabei mussten die LippeBaskets auf die routinierten Timo Tübel, Frederic Meinert, Yannick Brüggemann und Jan König verzichten.

Aber gerade das bereitete den Gastgebern, die sich auf die Militär-Olympiade in Südkorea vorbereiten, ziemlich Kopfzerbrechen. „Unsere Stärken: Wir hatten viele junge Beine, waren immer einen Schritt zu schnell“, sagt Henke, der immer noch einen 13er-Kader zur Verfügung hatte. „Da lässt es sich immer vernünftig rotieren und dann macht es auch Sinn, unter der Woche zu testen“, meint der LippeBaskets-Trainer.

Einzig im Rebound waren die Werner Jungs oftmals unterlegen. „Wir haben gegen eine Truppe gespielt, die waren vom Alter her 25 plus. Auch in der Oberliga werden wir auf viele erfahrene Truppen treffen“, sagt Henke, „aber dann haben auch wir unsere erfahrenen Leute wieder dabei.“

Henke freute sich vor allem darüber, dass sein Team sich gegen eine Mannschaft auf Augenhöhe durchgesetzt hat. Die Bundeswehr-Auswahl die am Tag zuvor gegen Landesligist Gütersloh mit 45 Punkten Differenz gewonnen hatte (85:40), setzt sich vornehmlich aus Oberliga- und Regionalligaspielern zusammen, verstärkt durch einen Spieler aus der Pro A.

Der Werner Coach hatte nicht unbedingt erwartet, dass sein Team gegen diese Formation so frisch aufspielen würde. Nach dem Test am vergangenen Mittwoch in Waltrop und einen trainingsfreien Donnerstag folgten Einheiten am Freitag, Samstag (zwei plus Spiel), Sonntag und Montag. Henke: „Ich habe schon gedacht, dass sie dann am Dienstag ein bisschen müde sind.“

Für den sportlichen Leiter der LippeBaskets, Jens König, entwickelt sich das Team erfreulich: „Da ist richtig Musik drin“, sagt er. Und trotz des Konkurrenzdrucks bei einem 18er-Kader ist er sich sicher: „Da wächst was zusammen.“

LippeBaskets: Westrup, Altmeyer 3, Cramer 20, Wiedey 5, Keilinghaus 5, Plümpe, Pavleski 5, Docenko 6, Kussel, Voigt 17, Weidlich 2, Brachhaus 16, Keskin

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