Eine ganz neue Ansprache beim Sommercamp der LippeBaskets

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Die Sommercamp-Teilnehmer und ihre Trainer stellten sich zu einem gemeinsamen Foto auf.

Werne - Über 60 Kinder und Jugendliche in drei Hallen im Alter von fünf bis 15 Jahren haben an den letzten beiden Tagen der Sommerferien beim Sommercamp der LippeBaskets reichlich geschwitzt beim Dribbeln, Spielen und vieles mehr.

Eine ganz neue Ansprache erfuhren sie dabei durch die regionale Stützpunkttrainerin Marsha Owusu Gyamfi, die am Leistungszentrum Hagen arbeitet.

„Was seit ihr denn für Basketballer? Ihr müsst eure Mitspieler doch anfeuern“, spornte sie immer den Ehrgeiz der jungen Spieler in den einzelnen Übungen an, etwa als es darum ging, von welchem Teams zuerst alle in den Korb trafen.

Immer wieder griff sie bei ihrer ersten Teilnahme an dem zum dritten Mal von den LippeBaskets abgehaltenen Camp regulierend ein – ihre fordernde und gleichzeitig lockere Art kam bei den wiss- und lernbegierigen Camp-Teilnehmern gut an.

„Generell sage ich, wenn ein Verein so ein Camp veranstaltet, kümmert er sich gut um seinen Nachwuchs. Denn die Organisation ist anstrengend und aufwändig und man braucht viele helfende Hände“, sagt Gyamfi, die als einzige Frau in Deutschland bislang auch ein Regionalliga-Herrenteam (in Hagen-Haspe) trainierte und die WBV-Kadertrainerin (u.a. vom Werner Kai Küper) ist.

Motivieren und fordern

„Die Spieler lernen natürlich eine Menge. Aber auch unsere Übungsleiter nehmen eine Menge davon mit und können sich einiges abschauen“, nennt Peter Brautlecht die erwünschten Effekte. Für Gyamfi ist auch wichtig, dass der Nachwuchs in den Vereinen kontinuierlich von engagierten Trainern betreut wird. „Das ist eine wertvolle und anspruchsvolle Aufgabe. Aber wir brauchen im Jugendbereich richtige Trainer“, sieht sie die LippeBaskets auf einen guten Weg.

Brauchtlecht, der Vorsitzender des Fördervereins ist, hat das Camp zusammen mit dem sportlichen Leiter Jens König auf die Beine gestellt. „Das ist mit 35 Euro pro Teilnehmer nicht kostendeckend. Das Angebot ist nur durch die Aktivität des Fördervereins und von Sponsoren möglich“, sagt Jens König. „Es ist sozialverträglich, weil T-Shirts und die komplette Verpflegung mit dabei sind“, rechnet König vor.

Dabei geht es altersgerecht in den Gruppen von der U8, über U10, U12, U14 bis zur U16 zu, wobei für die über 60 Aktiven zehn Trainer zur Verfügung stehen. „Das ist ein guter Wert und bietet eine optimale Betreuung in Kleingruppen“, sagt Brautlecht.

Um am Ende von zwei anstrengenden Tagen – am Montag schaute der Olympia-Teilnehmer udn frühere Nationalspieler Arnd Neuhaus vorbei und berichtete aus seinem bewegten Basketballer-Leben – sind alle Spieler ein bisschen besser geworden und blicken zudem voller Vorfreude auf die im September anstehenden neue Saison.

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