LippeBaskets freuen sich auf den Pokalknaller gegen Münster

Foto: Gudra

Werne - Als „must go“ für alle Basketball-Fans in Werne bezeichnet Christoph Henke das abschließende Spiel des Jahres am Montagabend ab 20 Uhr in der Ballspielhalle. Denn mit den Münsteranern stellt sich der Tabellenführer der 1. Regionalliga beim Zweiten der Oberliga 3 vor.

WBV-Pokal, Achtelfinale: LippeBaskets Werne – WWU Baskets Münster. „Für uns war das ein riesen Losglück mit der augenblick- lich wohl stärksten Mannschaft im Verband. Wir freuen uns“, sagt Henke, und: „Für uns war es in diesem Wettbewerb von Anfang an das Ziel, uns mit einem klassenhöheren Gegner zu messen, damit wir uns einordnen können. Natürlich ist uns klar, dass gegen Münster Grenzen gesetzt sind. Aber vielleicht können wir die ein bisschen nach oben verschieben.“

Ihren guten Lauf bestätigten die Münsteraner, die eigentlich unter UBC firmieren, aber mit dem Namen WWU Baskets ihre Zusammenarbeit mit der Westfälischen Wilhelms Universität dokumentieren, am Samstag im Derby beim TV Ibbenbüren. Beim 108:86 scorten sechs Spieler zweistellig.

Die Begegnung wird einen sehr freundschaftlichen Charakter haben. So trainierte Henke im vergangenen Jahr gemeinsam mit WWU-Spieler Peer Reckinger die Münsteraner Jugend in der Bundesliga, und Münsters Coach Philipp Kappenstein war einst auch Henkes Teamkollege. LippeBaskets-Youngster Lukas Wiedey spielte schließlich in der vergangenen Saison noch für Münster in der Jugend-Bundesliga.

So entspannt war das Verhältnis zwischen Wernern und Münsteranern nicht immer. Das lag aber in erster Linie am ehemaligen UBC-Coach Götz Rohdewald, der sich am damaligen Regionalliga-Gegner TV Werne immer wieder rieb.

Im Streit um die Liberalisierung der Ausländerregelung für die 1. Regio (die Liga forderte 2010 eine klare Kontingentierung, der TV die Öffnung) rief Rohdewald die Vereine sogar zu einem Boykott der Spiele gegen Werne auf. Schnee von gestern: nach Rohdewalds Abschied hatten beide Vereine sogar über eine Kooperation nachgedacht – sicherlich auch in Zukunft ein möglicher Schritt, sollte Münster aufsteigen.

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