LippeBaskets mit Voigt gegen Wulfen

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Sebastian Voigt kann wieder mit seinen Teamkollegen um den Klassenerhalt kämpfen.

Werne - „Neun Siege sollte man schon haben, wenn man sich nicht auf Ergebnisglück verlassen will“, sagt Christoph Henke, Trainer der LippeBaskets, vor dem Heimspiel in der 2. Regionalliga gegen den BSV Wulfen. Sechs davon hat sein Team, der siebte wäre doppelt wertvoll. Helfen soll Sebastian Voigt.

Der Spielmacher hat in einem Beitrag via Facebook sein Comeback nach der schweren Knieverletzung angekündigt. „Basti freut sich darauf. Er hat gut trainiert, vor allem individuell, und ist erstmals wieder dabei“, bestätigt Christoph Henke. 

Auch bei Kai Küper und Lukas Wiedey, die sich zuletzt beide am Knöchel verletzt hatten, stehen die Chancen auf einen Einsatz gut. Henke: „Sie sind wieder im Training und haben von der extra Woche spielfrei über Karneval sicherlich profitiert.“ Allerdings muss der LBW-Coach auf seinen Topscorer Lukas Mersch verzichten, der zwar am Mittwoch – bereits leicht grippegeschwächt – noch trainierte, gestern einen Einsatz aber ausgeschlossen hat. 

Center Lennart Rupprecht absolviert nach seinem Handbruch wieder Individualtraining, doch kommt ein Einsatz zu früh. „Gegen Dortmund wird’s wohl auch noch nichts; ich rechne gegen Waltrop mit ihm“, blickt Christoph Henke voraus. 

Vizemeister Wulfen, eigentlich als Topfavorit gestartet und im Mittelfeld gelandet, kann heute den so wertvollen neunten Sieg bereits holen. Nach den Abgängen der beiden Internationalen, Connell Crossland (ist wieder genesen und wechselt nach Australien) und Peter Marcic, geht es für den Rest der Saison darum, die eigenen Talente weiter zu entwickeln. 

Trainerin Marsha Owusu Gyamfi setzte zuletzt gegen Spitzenreiter Hagen (68:81) sechs U20-Akteure ein, mit Jonas Kleinert, Lukas van Buer und Alexander Winck standen drei von ihnen in der Starting Five. Später standen die U18-Akteure Felix Brinkschulte und Lakki Sinnathamby sowie in der Schlussminute auch U16-Talent Jonas Brozio auf dem Feld. 

LBW-Trainer Christoph Henke gibt sich kämpferisch: „Es wird sicher ein Duell auf Augenhöhe geben. Wir sind selbstbewusst genug, von Anfang an Druck auszuüben und keinen Zweifel daran zu lassen, dass wir um jeden Sieg im Abstiegskampf fighten werden.“ Dabei geht es auch darum, die schlechte 2018er-Bilanz aufzupolieren. In vier Spielen gab es lediglich einen Sieg – und den beim Schlusslicht BG Hagen II. 

Das Hinspiel endete 89:82 für den BSV. Das Match war eng, denn Lukas Mersch traf für Werne 90 Sekunden vor dem Ende noch zur 80:79-Führung. Die entscheidenden Männer waren in diesem Spiel die Wulfener Brettcenter Vadder und van Buer nicht nur wegen ihrer gemeinsam erzielten 34 Punkte. „Sie haben uns doppelt weh getan“, sagt Christoph Henke. 

Sie und Leitwolf Kreshnik Gashi gilt es zu limitieren. BSV-Trainerin Gyamfi erwartet ein „interessantes, schwieriges Spiel gegen einen physisch agierenden und als Team spielenden Gegner.“ Verzichten muss sie in Werne auf Patrik Paschke und Lakki Sinnathamby.

Hochball: Samstag, 19.30 Uhr, Ballspielhalle

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