LippeBaskets haben nun ein "Endspiel" gegen den TSV Hagen

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Stefan Pavleski und seine Teamkollegen waren in Wulfen überfordert.

Werne - „Wir haben alles, was nur schlecht laufen kann, in dieses Spiel gepackt“, meinte LBW-Trainer Christoph Henke nach der deutlichen Pleite beim BSV. Dieser sicherte sich – nach dem Sieg der Westfalen Mustangs am Freitag in Schwelm (82:61) – die Vizemeisterschaft hinter den Überfliegern aus Rheda-Wiedenbrück.

2. Regionalliga (Männer) BSV Wulfen – Lippebaskets 99:50.   Trotz alledem hat sich auch für die Werner die Ausgangslage im Kampf gegen den Abstiegs deutlich verbessert. Weil der TSV Hagen den ersten Auswärtssieg der Bochumer AstroStars nicht verhindern konnte, müssen die Werner am kommenden Samstag daheim im „Abstiegsendspiel“ gegen den TSV nicht mehr auf den direkten Vergleich achten.

„Ein Sieg mit einem Punkt reicht, das sollte Platz neun und der Klassenerhalt für uns sein“, sagt Christoph Henke. Niemand glaubt, dass die Hagener am letzten Spieltag gegen die nun seit 122 Partien in Serie ungeschlagenen Mustangs eine Chance haben werden. In Wulfen kamen die Werner vor mehr als 200 Zuschauern – abgesehen vom ersten Viertel – gar nicht ins Spiel.

„Die waren halt deutlich besser als wir. Und es war auch keine Einzelleistung ihres Amerikaners Crossland, sondern eine starke Teamleistung“, berichtet Henke. Seine Mannschaft geriet jedenfalls vom Hochball an stark unter Druck, leistete sich im Verlauf der Partie 23 Turnover und brachte von 18 Versuchen keinen Dreier durch die Reuse. Im Gegensatz dazu versenkten die Wulfener 17 Mal den Ball aus dem Bereich jenseits der 6,75-Meter-Linie. Schon zur Pause war klar, dass es keinen schönen Abend für die Werner geben würde. „Wir werden daran aber jetzt nicht zu knabbern haben und keiner war nach dem Spiel depressiv“, meint Christoph Henke, der sich die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte sicherlich etwas anders vorgestellt hatte.

„Hauptsache, wir haben alle Spieler gesund durch das Spiel gebracht“, meinte er. Den Hagenern scheint dies vor dem so wichtigen Spiel in Werne nicht gelungen zu sein. Denn ihr wichtigster Center, Dittmann, hat sich bei der 57:59-Niederlage gegen die AstroStars II offensichtlich schwerer am Knie verletzt. Für ihn musste ein Krankenwagen gerufen werden.

LippeBaskets: Cramer (7), Wiedey, Tübel (6), Keilinghaus (7), Pavleski (2), Meinert (3), König (8), Brachhaus (2), Niehüser (2), Voigt (8), Tilkiaridis (1), Kussel (4)

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