Junges Werner Team in Witten erneut Außenseiter

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Nils Hofmann (links, gegen den Soester Ruhnke) steht dem TV Werne heute in Witten nicht zur Verfügung.

WERNE „Die Wittener haben sich selbst die Favoritenrolle gegeben. Ich denke, das ist auch in Ordnung so“, sagt TV-Trainer Jens König vor dem Gastspiel am Samstag (19 Uhr, Jahnhalle). Es sei schließlich eine gut besetzte Truppe, die am Anfang der Saison ein wenig Pech gehabt habe.

Oberliga 3, Männer: TG Witten – TV Werne. Das erkläre auch die tabellarische Nähe: Ein Sieg macht den Unterschied aus zwischen dem Zehnten aus Werne, der nur seine Heimpremiere gegen Astro Stars Bochum II gewann, und dem Achten, der jüngst durch Siege in Soest (78:67) und gegen den SVD Dortmund II (64:58) überzeugt hatte.

„Der Druck ist eindeutig auf der anderen Seite“, sagt Jens König, „denn wir haben nicht auf dem Zettel, dass wir dort Punkte holen.“ Wichtig sei, dass seine Jungs die beiden letzten Spiele vor der Weihnachtspause in Witten sowie am 14. Dezember daheim gegen den SVD Dortmund II gut überstehen, noch ein bisschen ‘was lernen und mutiger werden. König: „So wie gegen Schwelm zuletzt, da haben wir die zweite Halbzeit ordentlich mitgespielt.“

Bis zu den entscheidenden Spielen im Januar gegen die sieglosen Teams des TV Unna und der Ruhrbaskets „müssen wir sehen, dass dann alle richtig gesund werden.“

Aktuell steht neben den Dauerpatienten Cramer und Voigt auch Neuzugang Nils Hofmann nicht zur Verfügung. Stefan Pavleski, zuletzt angeschlagen, wird im Aufgebot stehen, hat aber in dieser Woche nicht trainiert. Gleiches gilt aus beruflichen Gründen für Jens Langos, der ein kleines bisschen Routine in das Werner Spiel bringen soll. Davon haben die Wittener hingegen reichlich – zum Beispiel durch den in Werne bestens bekannten Matthias Veith, der zuletzt mit den AstroStars Bochum den Aufstieg in die Pro B feierte. TG-Trainer Thomas Poll hat zudem alle Spieler zur Verfügung. - gu

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