TV Werne vor Familientreffen in Bochum in Top-Verfassung

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Yannick Brüggemann leistete am Samstag gegen Hamm wertvolle Defensivarbeit.

WERNE -  Fünf Siege haben die Oberliga-Basketballer des TV Werne nun aus den letzten fünf Spielen geholt, davor hatte es erst einen gegeben: Im ersten Heimspiel der Saison am 5. Oktober gegen die AstroStars Bochum II (75:72).

Mit im Team der unterlegenen Zweitliga-Reserve: Jan König und Lukas Mersch, die beim TV Werne als Nachwuchsspieler jede Altersklasse durchlaufen haben. Am Samstag sieht man sich in Bochum wieder.

Doch an Basketball denken die beiden Werner derzeit eher nicht. Seit zwei Wochen sind Jan König und Lukas Mersch in Thailand unterwegs, seit heute Nacht sitzen sie im Flieger von Bangkok aus über Abu Dhabi zurück nach Deutschland – Landung am Nachmittag in Düsseldorf.

Nicht ungefährlich ist auch für Touristen der Aufenthalt in der Hauptstadt des Königsreiches, in der Chaos und Gewalt rund um die jüngsten Parlamentswahlen täglich zunehmen – und die Behörden den Ausnahmezustand ausgerufen haben. So werden bei den Königs alle erst erleichtert sein, wenn die Beiden wieder heimischen Boden unter den Füßen haben.

Dann wird es am Sonntag ab 14 Uhr (das Spiel wurde verlegt) in der Rundsporthalle in Bochum ein Familientreffen geben, denn auch der Bruder von Jan Königs Freundin, Ruben Miranda Martinez, spielt bei den AstroStars. Inzwischen ist auch der Neu-Werner Troy Baugh beteiligt, gehört er doch zum Bekanntenkreis von Jans Bruder Tim und geht bei diesem ein und aus. Nicht zu vergessen: Jans Vater, Jens, trainiert den TV Werne.

Während die Werner mit dem 73:69-Erfolg über Hamm den Anschluss an das Mittelfeld geschafft und inzwischen in der Tabelle auch den ASC Dortmund (52:64 gegen Soest) überholt haben, sind die AstroStars „Best of the Rest“ hinter den Baskets Schwelm (22 Punkte) und TV Gerthe (20). Platz drei verteidigten die Bochumer am Wochenende mit dem 75:59-Erfolg beim Vierten, TG Witten.

Dass die Mannschaft mit dem Top-Teams mithalten kann, zeigte das Wochenende davor. Beim Aufstiegsfavoriten Schwelm gab es eine 67:68-Niederlage – ohne König und Mersch sowie Fabian Salin und Max Fischer.

Beim TV Werne sieht Jens König dem Vater-Sohn-Duell am Samstag entspannt entgegen. Mit nunmehr sechs Siegen ist für sein Team das Polster nach unten zu den Abstiegsrängen auf acht Punkte angewachsen. So können die jungen Spieler – unabhängig von den Ergebnissen – in den kommenden beiden Spielen gegen die Spitzenteams Bochum und Gerthe weiter reifen. Bleibt abzuwarten, wer sich dann in den Vordergrund spielt. Denn einige Spieler entwickelten sich mehr und mehr zu Führungsspielern. König: „Ob Robin Brachhaus oder Stefan Pavleski, aber auch der Justus Altmeyer: Sie haben viel gelernt und können inzwischen auch ein Spiel in die Hand nehmen – mal der, mal der.“ - gu

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