TV Werne will Hinrunde mit Erfolg beenden

Die Werner Korbjäger wollen weiter siegen.

WERNE - Nach zuletzt drei Siegen in Folge gehen die Werner Basketballer mit großen Hoffnungen in das letzte Hinrunden-Spiel ihrer Oberliga-Saison. Mit einem Heimsieg gegen die Baskets Boele-Kabel am Samstag (19.30 Uhr, Ballspielhalle) wäre der Grundstein für den Klassenerhalt gelegt.

Zwar sind Werne und Boele-Kabel auf den Rängen neun und zehn direkte Tabellennachbarn, aber schon jetzt durch vier Punkte getrennt. Der Klub aus dem Hagener Norden gewann zwar seine beiden Auftaktspiele im September gegen Unna (72:63) und die Ruhrbaskets Witten (60:50), doch danach ging nichts mehr. Das Team von Stefan Höler reihte sich in der Tabelle direkt vor den beiden noch sieglosen Schlusslichtern ein. Die letzte von acht Niederlagen in Folge kassierten die Hagener am vergangenen Wochenende mit 58:66 gegen die TG Witten, während der TVW mit dem 90:77-Erfolg die Ruhrbaskets auf Distanz gehalten hat. Das letzte Heimspiel gewannen die Werner mit 100:57 gegen Unna.

„Daran wollen wir, was die Intensität unseres Spiels anbetrifft, auf jeden Fall anknüpfen“, sagt Trainer Jens König, der das Spiel recht optimistisch angeht. Schließlich ist auch personell alles im grünen Bereich. Bis auf die drei Dauerpatienten, Cajus Cramer, Nico Hegemann und Nils Hofmann, sind alle an Bord – auch Center Jens Langos. Aufgefüllt wird das 12er-Aufgebot wie immer mit den U18-Talenten um Jorgo Tilkiaridis.

Boele-Kabel gilt in der Szene als herausragende Talentschmiede, muss aber seine Besten regelmäßig nach oben an die BG oder Phönix Hagen weiterreichen. Auch die erste Mannschaft ist sehr jung besetzt – alleine sechs Spieler aus dem Kader sind aus dem Jahrgang 1997. Ältester Spieler ist Center Sidney Venderbosch mit 27 Jahren.

Um der Mannschaft im Abstiegskampf größere Stabilität zu verleihen, stand zuletzt aber ein ganz alter Fuchs auf dem Parkett: Center Frank Krüsmann, Baujahr 1966 und mit allen Basketball-Wassern gewaschen.

Noch nicht ganz so alt sind die Erinnerungen an das letzte direkte Aufeinandertreffen der beiden Klubs. Das fand in der Saison 1999/2000 statt. TV-Trainer Jens König erinnert sich jedenfalls noch im Detail: „Wie hieß unser amerikanischer Holzfäller noch? Bob Cambell! Der hat beim Spiel in Hagen kurz vor Schluss den Ring aus dem – damals noch – Holzbrett gerissen. Das hätte uns fast den Aufstieg gekostet.“ - gu

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