Duell auf Augenhöhe im WBV-Pokal für LippeBaskets

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Ahmad Kahad erhält im Pokalspiel gegen TVE Barop seine Bewährungschance in der ersten Mannschaft der LippeBaskets.

Werne -  Es ist ein Duell auf Augenhöhe: Wenn die LippeBaskets Werne am Samstagabend (19.15 Uhr, Sporthalle Wischlingen) in der 3. Runde des WBV-Pokals auf den TVE Barop treffen wird es nicht das klassische Pokal-Duell Groß gegen Klein.

Denn die Ligarivalen spielen beide in der Spitzengruppe der Oberliga. „Ich erwarte ein sehr spannendes Spiel“, zeigt LippeBaskets-Trainer Christoph Henke deutliche Anzeichen von Vorfreude.

„Wir können völlig entspannt in das Spiel gehen, wir haben keinen Druck“, erklärt Henke mit Blick auf eine für ihn bislang gute Saison seines Teams. In der Liga auf Rang zwei, nur knapp hinter Spitzenreiter Hamm und im Pokal in Runde drei. „Wir wollten zu Beginn so weit wie möglich kommen, um vielleicht auch noch einen klassenhöheren Gegner für ein Spiel in die Ballspielhalle zu bekommen“, so Henke. Die Wahrscheinlichkeit steigt natürlich je weiter die Mannschaft kommt, denn die Teams wie der FC Schalke und die WWU Baskets Münster sind noch im Rennen. „Es ist also ein sehr attraktiver Wettbewerb für uns, der uns auch Möglichkeiten bietet verschiedene Taktiken auszuprobieren“, nennt der Trainer einen weiteren Vorteil des Pokalwettbewerbs.

Außerdem ist das Duell gegen Barop schon mal eine Generalprobe für die Ligapartie, die am 12. Dezember ebenfalls noch steigt. Dass sich aus dem Pokalspiel aber Rückschlüsse ableiten lassen, sieht Henke eher nicht. „Ich denke, dass man die Spiele einzeln betrachten muss. Es hängt dann im Dezember auch wieder von der Form der Spieler ab oder kurzfristigen Ausfällen“, gibt er zu bedenken. Er habe Barop in dieser Saison schon zweimal gesehen und wisse was die Mannschaft erwarte. „Sicher können wir auch nochmal die Schwachstellen der Baroper ausmachen und es im Nachgang dann besprechen“, weiß Henke, dass vielleicht doch der ein oder andere kleine Hinweis übrig bleibt.

Personell gesehen muss der LippeBaskets-Coach weiterhin auf Yannick Brüggemann verzichten, doch neu im Kader ist der syrer Ahmad Kahad, der bereits seit vier Wochen mit der ersten Mannschaft trainiert und durch seine starke Leistungen in der Reserve auf sich aufmerksam gemacht hat. Der als Flüchtling nach Werne gekommende Kahad spielte in der 1. Liga seines Heimatlandes.

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