LippeBaskets wollen über Lüdenscheid ins Endspiel

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Frederik Meinert im Hinspiel gegen Lüdenscheids Koudas.

Werne - In der Theorie können die LippeBaskets an diesem Spieltag Meister in der Oberliga werden – vorausgesetzt, die Verfolger Barop (gegen Soest) und Hamm (gegen Gerthe) verlieren ihre Heimspiele, während die Werner ihre Auswärtsaufgabe bei den Baskets Lüdenscheid lösen.

In der Realität wird das wohl anders aussehen. „Die Entscheidung fällt am letzten Spieltag“, sagt Christoph Henke, Trainer des Tabellenführers.

Der will seine zwei Punkte Vorsprung auf jeden Fall in das „Endspiel“ am 19. März gegen Barop bringen, in dem viele Fans ein Herzschlag-Finale um den Regionalliga-Aufstieg erwarten.

Daran denkt Henke noch nicht, denn „die Lüdenscheider haben eine Mannschaft, die an guten Tagen alle Teams von oben ärgern können.“

Und dieses will der von Henke sehr geschätzte Kollege Amir Hujic auch erreichen. Denn er fordert von seinem Team Aggressivität und viel Tempo ein, um die Entscheidung gegen den Favoriten so lange wie möglich hinaus zu ziehen. „Ich denke, die Halle wird für unsere Verhältnisse sehr ordentlich gefüllt sein, von daher wollen wir den Zuschauern etwas bieten“, sagte Hujic den Lüdenscheider Nachrichten.

„Im letzten Heimspiel will man sich den Zuschauern natürlich von der besten Seite zeigen, außerdem sind wir als Gast recht attraktiv“, sieht auch der Werner Trainer eine für die Lüdenscheider günstige Konstellation. Dass die Sauerländer in der Hinrunde gegen Barop siegten, sieht Henke als Indiz für deren Unberechenbarkeit an.

Dass es zuletzt eben gegen Barop eine 45:77-Klatsche für die Baskets gab, war für die Lüdenscheider eher zweitrangig. Sie hatten den Klassenerhalt vorher sicher. „Das war unser schwächstes Spiel in der Rückrunde“, sagt Hujic zum Auftritt seines Teams gegen den TVE.

Allerdings musste er auf Center Foith verzichten, außerdem schleppten sich einige Spieler, geschwächt von einer Grippe, über das Dortmunder Parkett. Ähnliche Probleme deuten sich auch für das Spiel gegen Werne an: Pawlitzki fällt mit Grippe definitiv aus, angefangen bei Albinovic steht der Einsatz von mehreren Mitspielern aufgrund ähnlicher Symptome ebenfalls auf der Kippe.

Aber gerade mit dem Einsatz von Albinovic rechnet der Werner Trainer definitiv. „Das wird er sich nicht nehmen lassen“, sagt Henke über den wohl stärksten Lüdenscheider, der „nur sehr schwer zu verteidigen ist.“ Mit ihm und Foith habe der Gastgeber auf jeden Fall die Offensivpower, um sein Team zu gefährden, sagt Henke.

Der LBW-Coach hat personell nur kleinere Probleme. Einzig Cajus Cramer ist ebenfalls durch einen Virus geschwächt. „Aber auch er wird spielen“, sagt Henke. Auch Cramer habe die „Albinovic-Grippe“. Offen ist noch, ob Justus Altmeyer ins Team zurückkehrt. Fehlen wird nur Michael Kussel, der beruflich für zwei Wochen in der Ukraine unterwegs ist.

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