Sport rückt für Werner Korbjäger in den Hintergrund

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Die Werner Basketball – hier Sebastian Voigt – müssen Samstag nach Witten.

WERNE - Für die Werner Basketballer tritt der Sport am Samstag völlig in den Hintergrund. Denn am Morgen wird in Lüdinghausen ihr ehemaliger Mitspieler Max Schulze Pals beigesetzt. Er war am Montag im Alter von 25 Jahren an Krebs gestorben.

Oberliga 3, Männer: TG Witten – LippeBaskets Werne. „Wir werden Max auf dem letzten Weg begleiten – wie viele andere, die ihm und dem Basketball verbunden sind“, sagt der sportliche Leiter der LippeBaskets, Jens König. Die Werner werden in Mannschaftsstärke teilnehmen, und auch die anderen Vereine, in denen der frühere Junioren-Nationalspieler aktiv war, stellen große Abordnungen.

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Das Spiel in Witten war unter der Woche kein Thema, ein ordentlicher Trainingsbetrieb nicht möglich. „Am Mittwoch haben alle Spieler völlig neben der Kappe gestanden“, sagt König, und auch für das Spiel in Witten gilt: „Wer sich nicht in der Lage fühlt, der muss auch nicht spielen.“

Für beide Teams geht es in der Liga um nichts mehr. Witten spielt sehr unkonstant, liefert dabei aber ab und an Top-Leistungen ab – so wie kürzlich beim 71:69-Erfolg über Spitzenreiter TSV Hagen. Dumm nur, dass die Witterner vergessen hatten, einen Spieler in das Protokoll einzutragen. So wurde das Ergebnis von der zuständigen Rechtsinstanz in ein 20:0 für Hagen umgewandelt.

Die Wittener, die das Hinspiel mit 67:83 verloren haben, verfügen über eine starke Centerriege und haben darin mit Matthias Veit einen überragenden Mann, der höherklassige Erfahrung mitbringt. Hochball in der Jahnhalle ist um 19 Uhr. - gu

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