Kreuzbandriss bei Yannick Brüggemann – Liga-Abschluss gegen Soest

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Yannick Brüggemann hat einen Kreuzbandriss erlitten.

Werne - Die LippeBaskets Werne müssen zumindest für den Rest der Oberliga-Saison auf Chefrebounder verzichten. Yannick Brüggemanns Verletzung am rechten Knie aus dem Spiel in Barop stellte sich im Nachhinein als Kreuzbandriss heraus.

„Die Art und Weise wie er spielt, die wird uns fehlen. Er bringt eine gewisse Härte mit“, sagt Trainer Christoph Henke vor dem vorletzten Pflichtspiel des Jahres am Samstag ab 19.30 Uhr gegen Soest.

„Für uns ist natürlich das Ziel, direkt nach der Niederlage in Barop wieder in die Spur zu finden und eine sehr, sehr gute Halbserie mit einem Sieg veredeln“, sagt Christoph Henke. Am Montag folgt für den Tabellenzweiten der Oberliga 3 zum Jahresabschluss noch das Pokal-Heimspiel gegen den Tabellenführer der 1. Regionalliga, WWU Baskets Münster.

Die Korbjäger des BC 70 sind schon ohne Wissen über Brüggemanns Verletzung davon ausgegangen, dass sie unter den Körben mit Stani Grzyb, Jan Seuthe und Marcel Kemper Vorteile haben werden und im Angriff viel über ihre langen Leute spielen werden. Henke wird neben Robin Brachhaus wohl Timo Tübel und/oder Michael Kussel auf die Fünf stellen.

„Werne stellt eine junge, schnelle, athletische und treffsichere Mannschaft, die sich gut entwickelt und vor der Saison mit Docenko aus Hamm verstärkt hat“, sagt der Soester Co-Trainer Tom Mönnigmann.

Aber auch hinter dem Einsatz von Andrej Docenko steht ein Fragezeichen. Auch er verletzte sich im Spiel gegen Barop, kugelte sich die Schulter aus. Die Folge ist eine Sehnenreizung. Henke will nach den Eindrücken aus dem Abschlusstraining entscheiden. Bei Niklas Keilinghaus steht bereits fest, dass er zuschauen muss. Er brachte aus Barop eine Knieprellung mit. Für ihn wird der Syrer Ahmad Kahad sein Ligadebüt geben. Sollte Docenko geschont werden, rücken Emre Keskin oder Yannick Weidlich ins 12er-Aufgebot. „Wir werden unsere Bank voll kriegen. Wir haben schließlich einen großen Kader“, sagt Christoph Henke.

Die Soester fürchten vor allem das Tempospiel der Werner. Da gelte es, ein eigenes Tempo zu gehen, um gegen die aggressive Manndeckung des Gegners Ballverluste zu vermeiden, sagt Mönnigmann.

Fragezeichen stehen bei den Gästen hinter den Flügelspielern Dennis Apel und Ben Nierkens. Da wird erst kurzfristig über einen Einsatz entschieden. „Vielleicht können wir eine Überraschung schaffen“, sagt der Soester Co-Trainer.

Allerdings fällt der Tabellenachte vor allem durch stetig wechselnde Leistungen auf, verlor zum Beispiel deutlich in Lüdenscheid (65:85), gewann dafür aber daheim gegen den Tabellendritten Gerthe. Im Hinspiel siegten die Werner beim Tabellenachten mit 75:65.

Hochball: Samstag, 19.30 Uhr, Ballspielhalle

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