LippeBaskets ärgern Favoriten, verlieren aber

Frederic Meinert

WERNE - Zwei Minuten hinderten die LippeBaskets an der großen Überraschung. Ein 11:0-Run der Gastgeber in der 27. und 28. Minute brachte die Werner Basketballer möglicherweise um einen verdienten Lohn im ersten Spiel.

Oberliga (3), Herren: TSV Hagen – LippeBaskets Werne 78:67 (20:14, 16:20, 31:21, 11:12). „In der Phase haben wir in der Offensive unsere Körbe nicht gemacht und haben uns die Fastbreaks gefangen. Das hat uns das Spiel gekostet“, beschreibt der Sportliche Leiter Jens König die entscheidenden Minuten.

Die LippeBaskets waren kurz zuvor sogar das erste Mal in Führung, lagen mit 48:47 vorne. Doch in dieser Phase zeigte sich dann auch wohl der Unterschied zwischen den Hagenern und den LippeBaskets – die Erfahrung. Der Kader der Gastgeber ist gespickt mit erfahrenen ehemaligen Regionalligaspielern und einem Importspieler aus Nordamerika.

Dementsprechend waren die Hagener auch als Favorit ins Spiel gegangen, aber die Truppe des neuen Trainers Toni Bevanda hielt das Spiel lange offen und ärgerte den Absteiger. So gewann Werne sogar das zweite Viertel und ging nur mit einem Zwei-Punkte-Rückstand in die Pause. Doch im dritten Viertel folgte der folgenschwere Aussetzer. „So ist das im Basketball. Wenn du zwei Minuten nicht bei der Sache bist, dann ist das Ganze schnell gelaufen“, fasste König zusammen. Danach verwaltete Hagen nur noch den Vorsprung, so dass die LippeBaskets das vierte Viertel noch knapp für sich entschieden.

„Gegen eine erfahrene Truppe wie Hagen geht das Ergebnis mit dem Spielverlauf völlig in Ordnung. Das sind auch nicht die Spiele, in denen wir punkten müssen. Deswegen können wir auch aufgrund der gezeigten Leistung mit einem guten Gefühl in die nächste Woche gehen“, ist König zufrieden mit dem Premieren-Auftritt der LippeBaskets.

Baskets: Westrup, Altmeyer (8), Cramer (10), Keilinghaus (3), Weidlich, Meinert (18), Plümpe, Brachhaus (16), Brüggemann (3), Niehüser (2), Vogt (6), Pavleski (1) - lel

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