LippeBaskets gehen fit ins Kirmes-Derby gegen Unna

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Beim letzten Derby in der Ballspielhalle war Robin Brachhaus (weißes Trikot) nicht zu stoppen. Er krönte eine überragende Leistung mit 32 Punkten. Die Werner – da noch unter dem Dach des Turnvereins 03 – gewannen die Begegnung mit 100:57.

WERNE - Das hat schon Tradition: Wenn in Werne der Sim Jü-Rummel läuft, bestreiten die Basketballer ein Heimspiel – dieses Mal sogar ein Derby. Um 19.30 Uhr empfangen die LippeBaskets am Samstag den TV Unna. Es ist das erste Oberliga-Heimspiel seit dem 20. September (71:77 gegen Gerthe).

Während die Werner vor den Herbstferien mit dem 73:65-Erfolg beim SVD Dortmund II den Weg ins Mittelfeld geebnet haben, liegen die Unnaer sieglos am Tabellenende – eine gute Gelegenheit also für Toni Bevanda und seine Mannen, den Abstand zu den beiden Abstiegsplätzen weiter zu vergrößern.

Das liegt einerseits an der positiven Entwicklung der jungen Werner Mannschaft, andererseits aber auch an den Problemen beim TVU, der auch in der Spielpause nicht zur Ruhe gekommen ist. Mit Max Schriek, Wilm Hofmann und Tobias Schürmann müssen die Kreisstädter drei hochkarätige Abgänge hinnehmen. Für das Spiel in Werne stehen dem Trainerduo Jan Felix Hübner/Raphael Duda voraussichtlich nur acht Akteure zur Verfügung.

Beide hatten das Team nach dem zweiten Spieltag vom ehemaligen Werner Jens Fabri übernommen, der vor allem über mangelnde Trainingsbeteiligung geklagt hatte. Im letzten Spiel kassierten die Unnaer eine 52:143-Klatsche gegen die AstroStars Bochum II.

„Personell ist die Mannschaft sicher schlechter besetzt als in der letzten Saison“, sagt der sportliche Leiter der LippeBaskets, Jens König. Dabei haben die Werner ihren Kreisrivalen am letzten Spieltag mit einem Sieg bei den Baskets Boele-Kabel in letzter Minute vor dem Abstieg gerettet.

Während die Unnaer ihr Aufgebot für das Derby irgendwie zusammenbekommen müssen, sieht es bei den Wernern viel besser aus, auch wenn Jens Langos (krank) und Yannick Weidlich (verletzt) ausfallen werden und Stefan Pavleski und David Niehüser aus beruflichen Gründen Trainingsrückstand haben.

Die Mannschaft hat in den Ferien mit drei Einheiten je Woche durchtrainiert. „Und das sehr intensiv“, wie Jens König weiß. So sollte dem Spaß auf dem Feld und anschließend auf dem Rummel eigentlich nichts im Wege stehen.

Das Vorspiel bestreitet ab 17 Uhr die Zweite in der Bezirksliga gegen den LTV Lippstadt. Inzwischen haben sich 18 Ehemalige in diesem Team wieder zusammengefunden. Auch hier soll ein Sieg den Weg zu einem bunten Abend ebnen. - gu

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