LippeBaskets empfangen Gerthe zum Spitzenspiel

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Im letzten Heimspiel der Werner gegen Gerthe standen sich noch David Niehüser (rechts) und Christoph Venderbosch gegenüber. Die Bochumer siegten mit 77:71. Die beiden Center-Dinos haben das Feld inzwischen geräumt.

Werne - Das erste Etappenziel haben die LippeBaskets in der Oberliga (3) erreicht: Drei Siege aus den vier Spielen vor der langen Herbstferien-Pause. Nun wollen sie mehr. Am Samstag kommt der ebenfalls ungeschlagene TV Gerthe nach Werne.

„Es ist ein kleines Highlight, das wir uns erarbeitet haben. Und wir wollen immer gewinnen – ob gegen Boele-Kabel oder gegen Gerthe“, sagt Trainer Christoph Henke vor der Partie (19.30 Uhr, Ballspielhalle).

Obwohl sich beide Teams gut kennen, hat der Werner Trainer sich das jüngste Gerther Heimspiel gegen Barop angesehen und in Teilen aufgezeichnet. Am Mittwoch bekamen seine Spieler Schwächen und Stärken der Bochumer Vorstädter in kurzen Sequenzen gezeigt. „Sehr gut eingestellt, Altersschnitt von 27 plus, spielen schon lange zusammen, sind sehr geduldig, lassen sich schwer unter Druck setzen und finden immer wieder Lösungen, weil sie die Ruhe dafür haben“, fasst Henke zusammen.

Genau diese Ruhe will er Gerthe mit seinem jungen Team nicht geben. „Die haben sich wohlgefühlt bei dem, was Barop ihnen angeboten hat. Wir aber werden deutlich mehr Druck ausüben. Du musst sie bewegen, gerade wenn die Bank hinten heraus etwas dünner besetzt ist“, sagt Henke.

Nach dem Karriere-Ende des früheren Werner Regionalliga-Spielers Christoph Venderbosch haben die Gerther mit Sebastian Karpinski guten Ersatz geholt, verfügen so über drei starke Center sowie mit Patrick Thiele über einen sehr guten Spielmacher. Mit Gordon Reckinger, der die Partie gegen Barop mit drei Dreiern drehte, sowie dem emotionalen Leader Bastiaan Vanhoyland gibt’s zwei starke Flügelspieler im Aufgebot, doch dann, sagt Christoph Henke, „haben die auch keinen Riesen-Kader mehr.“ Beim 70:62 über Barop verfügten die Gerther über einen Zehner-Kader und spielten letztlich mit einer Neuner-Rotation.

Personell haben die Werner keine Probleme. Zwar fehlt Jan König aus beruflichen Gründen, doch hat Michael Kussel seine Verletzung überwunden und sich im Training gut präsentiert. „Ich denke, wir können da eins zu eins tauschen. Ansonsten steht der Kader so wie in den letzten Wochen auch“, sagt Christoph Henke, der bedauert, dass Christoph Venderbosch nicht mehr dabei ist: „Ich hätte lieber gegen Gerthe mit ihm gewonnen. Ich habe lange überlegt, ob ich ihn anrufe.“ Mit Julian Langhoff spielt bei den Gästen aber noch ein ehemaliger Werner mit.

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