LippeBaskets Werne freuen sich auf das Spitzenspiel

Würden am liebsten wieder jubeln: Die LippeBaskets Werne.

Werne - Vor dem Spitzenspiel der Basketball-Oberliga zwischen den LippeBaskets Werne und dem SSV Hamm setzt Christoph Henke neue Ziele. „Unser Ziel, einen Platz unter den ersten Drei zu erreichen, haben wir erreicht. Jetzt können wir uns ein neues Ziel setzen: Wir wollen jetzt Platz eins erreichen.“

Die Ausgangslage: Hamm und Werne liegen mit jeweils 28 Punkten gleichauf, zwei Zähler zurück liegt der TVE Barop, der mit seinem jüngsten Sieg beim Tabellenführer den Zweikampf an der Spitze zu einem Dreikampf ausgeweitet hat. Denkbar ist sogar, dass dieses Trio am Ende punktgleich ist und dann ein Dreier-Vergleich über die Meisterschaft entscheidet.

Mit einem Sieg würden die Werner sich zunächst einmal an die Spitze des Tableaus setzen und auch den TVE Barop mit ins Spiel bringen. Denn die Dortmunder würden dann – ein Sieg beim Tabellenvierten Derne II vorausgesetzt – dank des besseren direkten Vergleiches an Hamm vorbei ziehen und besäßen dann neben den Wernern ebenfalls noch die Möglichkeit, aus eigener Kraft die Meisterschaft zu holen.

Alles könnte dann auf ein Endspiel hinauslaufen, wenn die LippeBaskets am letzten Spieltag (19. März) den TVE Barop empfangen. „Barop spielt seit Monaten auf dem konstantesten Niveau“, sagt Christoph Henke mit großem Respekt.

„Im Moment ist viel Mathematik“, meint Henke und hofft, dass sein Team die Ausgangslage nicht zum Anlass nimmt, übermotiviert ins Spiel zu gehen. „Denn das hemmt“, meint der Werner Trainer, der auf den „sechsten Mann“ setzt: „Ich hoffe, dass der Funke zum Publikum so überspringt wie zum Beispiel gegen Gerthe und wir eine ähnliche Atmosphäre bekommen.“ Die Unterstützung wird enorm sein, was nötig sein wird bei diesem Duell auf Augenhöhe. „Auch wir werden mit einem Großteil der Mannschaft die LippeBaskets unterstützen“, verspricht zum Beispiel Kurtulus Öztürk, Trainer der WSC-Fußballer.

„In dieser Woche habe ich beim Training schon die Vorfreude auf das Spiel gespürt. Die Jungs sind fit“, sagt Christoph Henke, dessen Team das Hinspiel mit 66:69 verloren hatte. „Wir hatten aber nie das Gefühl, chancenlos zu sein“, sagt der Werner Trainer, dessen Mannschaft bei einem Sieg mit vier Punkten Unterschied auch den direkten Vergleich für sich entscheiden würde.

Personell hat Christoph Henke kaum Sorgen. Für Justus Altmeyer kommt das Spiel nach seiner Erkrankung zu früh, dafür ist Niklas Kelinghaus im Gegensatz zum Witten-Spiel wieder dabei, Wer den zwölften und damit letzten Platz im Kader einnehmen wird, entscheidet sich nach dem Abschlusstraining. „Aus dem Bauch heraus“, sagt Henke, „fällt die Entscheidung zwischen Ahmad Kahad und Jorgo Tilkiaridis.“

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