Sieg für LippeBaskets unter Aushilfscoach König

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Aushilfscoach Jan König

WERNE -   Kurzfristig ohne Trainer Toni Bevanda (Grippe) sowie Justus Altmeyer, Yannick Weidlich und Niklas Keilinghaus lösten die Werner nach anfänglichen Orientierungsproblemen ihre Aufgabe souverän und bescherten Aushilfstrainer Jan König einen interessanten Abend.

Oberliga 3, Männer: SG VfK Boele-Kabel – LippeBaskets Werne 66:79 (24:17, 19:22, 14:26, 9:14). „Es hat Spaß gemacht“, meinte dieser nach dem letztlich deutlichen Erfolg.

Es war der fünfte Sieg für die LippeBaskets in Serie. Und weil parallel Mitkonkurrent Soest daheim gegen den SVD Dortmund patzte (67:80) haben die Werner den vierten Platz mit nun zwei Punkten Vorsprung gefestigt.

Dass die Gastgeber im Kampf um den Klassenerhalt die Punkte unbedingt wollten, machten sie schon vor dem Hochball deutlich: Mit Nils Longerich stand beim Tabellen-Elften ein ehemaliger Bundesliga-Spieler auf dem Papier. Mit insgesamt sechs Dreiern ärgerte er im Verlauf der Partie die LippeBaskets – mehr letztlich aber nicht.

„Wir waren anfangs sehr unkonzentriert in der Defense“, erklärte König den Rückstand von sieben Punkten nach dem ersten Viertel. Doch die Werner fanden – angeführt von Meinert und Voigt – in ihrer 9er-Rotation von Minute zu Minute mehr Sicherheit, ließen sich auch von dem körperbetonten und foulbelasteten Spiel der Gastgeber nicht aus der Ruhe bringen. Zur Pause betrug der Rückstand lediglich noch vier Punkte (43:39), nach dem dritten Viertel führten die LippeBaskets mit 65:57. Den Ausschlag für den letztlich deutlichen Sieg gab die Abwehrarbeit in der zweiten Halbzeit. „Ich sehe jetzt zwar nicht sooo viele Spiele, aber so gut wie da habe ich die Jungs noch nicht verteidigen sehen“, meinte Jan König, dessen Team nach dem Seitenwechsel lediglich 23 Punkte kassierte.

Dennoch verlief das Spiel zäh für die LippeBaskets. Geführt von Frederic Meinert und von Timo Tübel, der wegen der Ausfälle von Keilinghaus und Weidlich auf der Vier fast durchspielen musste, lagen die Werner in der 34. Minute nur mit 67:64 in Führung. Es folgte die entscheidende Phase mit Fehlversuchen auf beiden Seiten, und erst in der 37. Minute traf Meinert in Zeitnot mit einem Jumpshot zum 70:64. „Danach lief es nur noch für uns“, meinte Jan König, denn nun funktionierte die Defense der Werner überragend. Die Gastgeber erzielten den letzten fünf Minuten nur noch einen Korb.

LipeBaskets: Westrup, Cramer (10), Tübel (12), Meinert (24), Brachhaus (4), Plümpe, Brüggemann (2), Voigt (19), Pavleski (6) - gu

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