LippeBaskets schlagen Boele-Kabel deutlich

WERNE - Für den sportlichen Leiter der LippeBaskets, Jens König, ist die jüngste Niederlage in Barop nur ein Betriebsunfall gewesen. Den Beweis dafür hat die Mannschaft am Samstag abgeliefert.

Gegen die SG VfK Boele-Kabel siegte das Team von Toni Bevanda vor 100 Zuschauern in der Ballspielhalle mit 96:70 und festigte damit in der Tabelle der Oberliga (3) den fünften Tabellenplatz.

„Es gibt da natürlich schon einige Dinge, die ich gerne etwas anders sehen würde, aber wenn man mit fast 30 Punkten gewinnt, dann sollte man nicht meckern“, meinte Trainer Toni Bevanda, der nach fünf Siegen aus den letzten sechs Spielen eine klare positive Entwicklung sieht: „Wir werden langsam eine Mannschaft.“

Diese hatte es im ersten Viertel gegen die mit Hagener Talenten aus der Nachwuchs-Bundesliga besetzten Spielgemeinschaft schwer. „Die können auch ein bisschen spielen“, meinte Bevanda, dessen Team in den ersten zehn Minuten allerdings auch viele einfache Fehler produzierte.

So führten die Gäste schnell mit 8:2, bevor die LippeBaskets ein wenig besser ins Spiel kamen. Cajus Cramer sorgte mit einem Dreier nach sieben Minuten für den 13:13-Ausgleich, Frederic Meinert traf kurz darauf mit einem Buzzerbeater aus der Distanz zur 19:17-Führung.

Im zweiten Viertel bauten die Gastgeber ihre Führung peu à peu aus. Frederic Meinert drehte in dieser Phase so richtig auf, sorgte dabei für die erste Zehn-Punkte-Führung (34:22) und eröffnete Mitte des zweiten Viertels mit dem Korb zum 36:23 die stärkste Phase der Werner vor der Pause. Cramer mit einem Fastbreak und Keilinghaus im Nachsetzen sorgten für die Punkte zur 46:26-Führung.

So deutete sich bereits zur Pause ein klarer Sieg für die LippeBaskets an. Diese bauten nach dem Seitenwechsel die Führung sogar auf 30 Punkte aus, so dass sie auch gelassen das Schlussviertel bestreiten konnten, in dem nicht sie, sondern mehr die Schiedsrichter im Mittelpunkt standen. „Sie hätten sich ruhig etwas zurücknehmen dürfen. Nicht nur wir haben uns aufgeregt, sondern mit Recht auch der Gegner“, meinte Toni Bevanda. Es gab viele, viele Unterbrechungen, der Spielrhythmus ging völlig verloren. „Es war nicht mehr schon, dabei zuzuschauen“, sagte der Werner Trainer.

Den Wernern bietet sich nun die Chance, sich dauerhaft unter den fünf besten Teams der Liga zu behaupten. In den letzten Spielen des Jahres müssen sie zunächst beim ASC Dortmund rand, bevor am 13. Dezember die TG Witten in der Ballspielhalle gastiert. Beide Teams liegen – jeweils vier Punkte hinter den LippeBaskets – auf den Plätzen sechs und sieben.

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