LippeBaskets beweisen Nervenstärke

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Wernes Frederic Meinert (links) war mit 29 Punkten bester Werfer auf Seiten der LippeBaskets.

WERNE - Trotz zweimaligem Rückstand gewannen die LippeBaskets Werne beim ASC 09 Dortmund mit 87:80 (21:18, 23:17, 20:26, 23:19). Dabei bewiesen sie vor allem in der Schlussphase große Nervenstärke an der Freiwurflinie und überzeugten allgemein mit bedingungslosem Einsatzwillen.

Nach einem Acht-Punkte-Rückstand nach sechs Minuten besann sich das Team von Coach Toni Bevanda auf seine Defense-Arbeit und überrannte die Gastgeber mit schnellen Fastbreaks. Doch trotz der 43:35-Pausenführung verschliefen die LippeBaskets auch den Start in die zweite Halbzeit und gerieten zwischenzeitlich in Rückstand.

Doch die Mannschaft riss sich nochmal zusammen und drehte die Partie nach dem dritten Viertel in eine 64:61-Führung, die sie bis zur Schlusssirene nicht mehr hergaben. Das Spiel blieb im letzten Viertel eng, doch Dortmund, die die LippeBaskets mit vielen Fouls an die Freiwurflinie zwangen, hatten die Nervenstärke ihrer Gäste unterschätzt. Von zehn Freiwürfen in der Schlussphase des Viertels verwandelte das Team neun – allen voran Kapitän Frederic Meinert, der allein fünf Punktgewinne verzeichnete.

„Das gibt Auftrieb für das Heimspiel gegen Witten nächste Woche“, war auch der sportliche Leiter Jens König zuversichtlich nach der bestandenen Charakter-Prüfung für das Team.

LippeBaskets: Westrup, Altmeyer (9), Cramer (24), Tübel (5), Keilinghaus (4), Weidlich, Meinert (29), Brachhaus (4), König, Brüggemann (6), Voigt, Pavleski (6) - lel

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