Für die LippeBaskets geht es nun gegen die Top-Teams

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Jan König (rechts) hilft dem TV Werne am Sonntag gegen seinen früheren Verein Bochum aus.

WERNE -  Mit dem Gastspiel am Sonntag beim Tabellendritten VfL AstroStars Bochum II beginnt das neue Jahr für die Werner Oberliga-Basketballer. Gleichzeitig endet dort die Hinrunde. Da in den beiden kommenden Wochen die Partien gegen den Spitzenreiter TSV Hagen und gegen den Tabellenzweiten TV Gerthe anstehen, haben die LippeBaskets eine interessante Zeit vor sich.

Daraus sollen sich aber selbst bei einer Siegesserie keine Ansprüche ableiten, stellt der sportliche Leiter Jens König klar: „Das ist alles zweitrangig in diesem Jahr – ob wir nun Dritter oder Sechster werden. Es geht um die Entwicklung. In der nächsten Saison dann werden die Karten neu gemischt.“

In die Partie am morgigen Sonntag ab 16 Uhr geht der von Toni Bevanda trainierte Tabellenfünfte körperlich in bester Verfassung, ist sich König sicher: „Wir haben in der vergangenen Woche vier Einheiten mit hoher Intensität und in dieser Woche noch drei Einheiten absolviert. Da die Jungs zuvor eine aktive Wettkampfpause im Fitnessstudio absolviert haben, sind alle topfit.“

Wiedersehen mit Lukas Mersch?

Allerdings fehlt den Gästen mit Center David Niehüser weiter ein wichtiger Mann unter dem Korb, der vermutlich auch für den Rest der Saison zuschauen muss. Und auch Timo Tübel (Urlaub) ist nicht dabei. Dafür rückt mit Jan König als Spielertrainer der Reserve ein erfahrener Aufbauspieler ins Team, der zudem eine Bochumer Vergangenheit hat und zwei Jahre für die Reserve des Zweitligisten spielte.

Gleiches könnte am Sonntag für den früheren Werner Lukas Mersch gelten. Der Center, der seit dieser Saison zum Kader der ProB-Mannschaft gehört, bekam dort zuletzt eher weniger Einsatzzeiten. „Ich war diese Woche angeschlagen. Ich werde mich für das Spiel nicht aufdrängen, aber ich werde vielleicht nun öfters in der Reserve spielen“, sagt Mersch, der sich auf einen Vergleich mit seinen alten Weggefährten freut, dessen Einsatz am Freitagabend aber noch nicht sicher war. Er wird aber auf jeden Fall in der Halle sein – und sicherheitshalber auch seine Tasche dabei haben...

Und entsprechend der Rolle als Zweitliga-Unterbau ist das Bochumer Team ähnlich auf temporeichen Basketball mit schnellem Umschaltspiel nach Ballgewinn ausgelegt.

„Auf Grund des Heimrechts und der Tabellenkonstellation ist Bochum leicht favorisiert. Aber wir fahren da nicht hin, um die Punkte herzuschenken. Ich denke, die Tagesform wird entscheiden und auch nicht unwichtig ist, wer zuerst nach der Spielpause seinen Rhythmus findet“, erklärt König, und: „Ich bin mir sicher, dass unser Trainer Toni Bevanda einen Matchplan ausgetüftelt hat.“

Mit Niklas Keilinghaus, Jannik Weidlich und Justus Altmeyer halfen am Freitagabend drei Spieler in der Reserve aus und sammelten Spielpraxis.

Hochball: Sonntag, 16 Uhr, Sporthalle der Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule - fraz

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