LippeBaskets sind das Zünglein an der Waage

Letztes Spiel als TV-Trainer: Toni Bevanda

WERNE -  Eigentlich ist die Saison in der Oberliga (3) für die LippeBaskets Werne gelaufen. Der vierte Platz ist vor dem letzten Saisonspiel zementiert.

Doch das Team von Trainer Toni Bevanda, der vor der Partie verabschiedet wird, empfängt Spitzenreiter AstroStars Bochum II und ist damit im Saisonfinale das Zünglein an der Waage.

Die Reserve des Pro B-Profiteams hatte sich am vergangenen Samstag mit dem 60:58-Erfolg über den bisherigen Tabellenführer TSV Hagen an die Spitze geschossen. Romeo Bakoa traf erst 3,6 Sekunden vor dem Ende zur Entscheidung. „Das gibt unserem Spiel am Samstag noch einmal eine andere Dimension“, sagt der sportliche Leiter der LippeBaskets, Jens König.

Denn nur mit einem Sieg schaffen die Bochumer auch den Sprung in die Regionalliga. „Und es ist wichtig für Bochum, einen direkten Unterbau in dieser Liga zu haben. Und es gibt da noch einen Aufstiegsstau, denn die Vierte liegt in der Landesliga oben und wird durch die Zweite blockiert“, beschreibt König die Lage bei den AstroStars.

Den Aufstieg sichern will am Samstag (19.30 Uhr, Ballspielhalle) auch der Werner Lukas Mersch. Der 22-jährige Small Forward der AstroStars hat in der Pro B-Saison 16 Einsätze auf dem Konto und sammelt darüber hinaus in der Zweiten weitere Spielpraxis. Auf der Gegenseite ist Jan König gegen seinen Ex-Verein nicht dabei. Er hatte als Aushilfe gegen die TG Witten seinen fünften Einsatz im Oberligateam – mehr lassen die Statuten nicht zu. Aber auch so hat Toni Bevanda ein starkes 11-köpfiges Aufgebot zur Verfügung; auch wieder mit Cajus Cramer, der wegen eines Trauerfalls gegen die TG Witten nicht gespielt hat.

„Ich weiß, dass die Bochumer eine Menge Respekt haben. Den hat sich unsere junge Mannschaft aber auch erarbeitet“, sagt König. Und dies nicht nur wegen ihrer Heimstärke. Auch in Bochum hatten sich die Werner mit 81:76 durchgesetzt und zur Pause mit 40:25 geführt.

„Das war die beste Halbzeit der gesamten Saison“, erinnert sich König. Ein weiteres Plus auf Seiten seines Klubs, sagt König: „Der Druck ist eindeutig auf Seiten der Bochumer.“ - gu

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