Bevanda zum Abschied: „Mission erfüllt“

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Trainer Toni Bevanda im Gespräch mit Justus Altmeyer.

WERNE - Für ein Jahr hat Toni Bevanda, einst als Spieler Europapokalsieger mit KK Cibona Zagreb, seinem Freund Jens König einen Gefallen getan und das junge Werner Basketball-Team gecoacht.

Ziel: Alle ein bisschen besser machen. Mission erfüllt, sagt der 53-Jährige zum Saisonabschluss im WA-Gespräch.

Woran ist die Niederlage gegen Bochum festzumachen?

Bevanda: Wir sind dem ganzen Spiel dem frühen 0:12 hinterher gelaufen, das war unser Problem in diesem Spiel. Wir hatten heute nicht die sonstige Intensität in unserem Spiel. Wir brauchen eine gute Vorbereitung auf ein solches Spiel. Aber wir haben wegen des Feiertages am Freitag nicht trainiert. Vor dem Hinspiel, das wir gewonnen haben (81:76, d. Red.) haben wir uns 14 Tage auf das Spiel vorbereitet.

Die Saisonbilanz fällt dennoch positiv aus...

Bevanda: Ja, es ist natürlich schade. dass wir nach sieben Siegen in Folge heute nicht den passenden Abschluss hatten. Aber wir hatten die Probleme beim Start. Mitte der Saison wäre das Spiel sicher anders ausgegangen. Aber: Jetzt sieben Siege in Folge, in der Hinrunde sogar acht – da kann man nicht meckern, das ist nicht selbstverständlich.

Ist die Mission erfüllt, die Jungs zu entwickeln und nach vorne zu bringen?

Bevanda: Ich bin mit der Saison sehr zufrieden. Ich glaube, dass die Spieler etwas gelernt haben. Zum Beispiel Basti Voigt. Wir brauchten einen Spielmacher und hatten keinen, jetzt haben wir einen. Er spielt zum ersten Mal richtig Senioren und ist zum Kopf der Mannschaft geworden. Er musste sich durchsetzen gegen Amerikaner, wie zum Beispiel gegen Hagen. Das hat er gut gemacht. Heute hat er zum Beispiel gesehen, wo im Moment seine Grenzen sind. Auch daraus lernt er.

Die ganz persönliche Bilanz?

Bevanda: Es war je ein Gefallen für Jens (König, d. Red.), eine einmalige Geschichte, dass ich hier angefangen habe. Ich habe mein Bestes gegeben im Rahmen meiner zur Verfügung stehenden Zeit. Dafür, dass ein Team entsteht oder zumindest der größere Kern einer Mannschaft, womit irgendwann einmal der Aufstieg in die Regionalliga gelingen kann – mit etwas mehr Training und ein bisschen Verstärkung von außen. Es war das erste Mal, seit ich Werne kenne, so mehr als 15 Jahre, dass keine Amerikaner, Litauer, Serben oder andere aufgelaufen sind. Genau das war ja das Ziel, dies durchzumachen.

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