Auf die LippeBaskets wartet eine Pflichtaufgabe

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Das letzte Heimspiel gegen Witten (Spielszene) gewannen die LippeBasketshier mit Voigt - deutlich mit 83:67.

Werne - Wer sich in der Region für Basketball interessiert, hat den 7. November bereits im Blick. Dann treffen im Oberliga-Spitzenspiel der SSV Hamm und die LippeBaskets Werne aufeinander. Vor der Kür wartet gegen den TG Witten für die LippeBaskets aber noch die Pflicht.

Dabei ist die Aufgabe für die Werner wohl leichter zu lösen. Das Team von Christoph Henke empfängt am Samstag (19.30 Uhr, Ballspielhalle) den Vorletzten, während der SSV in Barop antreten muss.

Die Dortmunder Vorstädter gehören neben dem TV Ger-the und dem SVD Dortmund II zu den drei Verfolgern des Spitzenduos, die jeweils mit einer Niederlage belastet sind. Alle Teams dahinter haben bereits ein negatives Punktekonto. So deutet sich in dieser Liga früh eine Zwei-Klassen-Gesellschaft an.

Trotz der klaren Favoritenrolle sollten den Wernern zwei Ergebnisse Warnung genug sein, die Wittener ernst zu nehmen. Denn gerade gegen Hamm und Barop hielten sie die Begegnungen offen und verloren mit lediglich zwei Punkten Differenz.

„Trotzdem: In unserer jetzigen starken Form sind die Wittener für uns absolut schlagbar“, sagt Christoph Henke, der seine Mannschaft sicherlich wieder top eingestellt hat – auch wenn wegen des Sim-Jü-Rummels die Trainingseinheit am Montag ausgefallen ist.

Die Wittener, mit dem ehemaligen Rünther Dennis Jochimsen im Aufgebot, haben ihre Stärke eindeutig auf den großen Positionen. Das zeigte sich auch in den beiden letzten Aufeinandertreffen in der Spielzeit 14/15, die die Werner daheim mit 83:67 sowie auswärts mit 68:56 gewonnen haben.

Herausragender Akteur ist Mathias Veit, den es besonders zu verteidigen gilt. Weil sich bei LippeBaskets-Center Yannik Brüggemann die Verletzung als Innen- und Außenbandriss im Sprunggelenk herausgestellt hat, will Henke den Wittener Hünen unter dem Korb im Kollektiv bearbeiten – was schon in der Vorwoche gegen Iserlohns Top-Talent De Oliveira überzeugend gelang. „Robin Brachhaus wird nicht der einzige sein, der ihn verteidigen wird“, sagt Henke.

Bekommen die Werner hier den Zugriff, schaffen sie sich automatisch die Basis für ihre gefürchteten Schnellangriffe. Deshalb sagt Henke auch: „Wir legen unseren Schwerpunkt auf die Defensivrebounds.“

Personell sieht es recht gut aus bei den Wernern – einmal abgesehen davon, dass Brüggemann noch einige Wochen ausfallen wird. Gegen Witten wird auch Yannik Weidlich fehlen, der sich am vergangenen Wochenende im Spiel der Reserve eine Jochbeinprellung abgeholt hat. Mit dabei ist Youngster Lukas Wiedey, der in Iserlohn aus privaten Gründen nicht aufgelaufen war.

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