LippeBaskets sind zu Gast beim TVE Barop

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Soll den Kader der Oberliga-Herren wieder verstärken: Timo Tübel (vorne).

WERNE - „Ich bin hier, um die junge Truppe weiter zu entwickeln und nicht, um auf die Tabelle zu schauen“, sagte Toni Bevanda, Trainer der LippeBaskets, nach dem deutlichen 77:61-Heimerfolg über den BC Soest, der sein Team auf den vierten Tabellenplatz brachte. Beim Gastspiel in Barop ist der Trainer aber diesmal nicht mit von der Partie.

Dabei sollte Bevanda durchaus mal einen Blick wagen, denn das aktuelle Oberliga-Ranking ist ein Spiegel seiner Arbeit. Er will die Mannschaft von Spiel zu Spiel verbessern. Nach den beiden Auftaktniederlagen gegen die Meisterschaftsfavoriten TSV Hagen und TV Gerthe haben die Werner vier Siege in Folge geholt, spielen mit durchschnittlich 65 Gegenpunkten eine ordentliche Defense und haben mit 81 Zählern pro Spiel die zweitbeste Offense hinter den AstroStars Bochum II. Auch das ist ein Spiegel des Werner Systems unter Bevanda mit einer hohen Intensität in der Verteidigung und einem guten und schnellen Umschaltspiel.

Das soll auch am Samstag (20 Uhr, Sporthalle Wischlingen) helfen, gegen den Tabellenvorletzten den fünften Sieg in Serie zu holen. Aufsteiger Barop ist noch ohne Heimsieg, holte die einzigen Punkte mit dem 90:83-Erfolg im Dortmunder Derby beim ASC 09. Das jüngste Heimspiel gegen die AstroStars ging mit 48:86 verloren.

Allerdings wird Toni Bevanda das Team nicht coachen, da er am Dienstag aus persönlichen Gründen nach Kroatien musste. Auch für den Pokalhit am kommenden Mittwoch gegen den FC Schalke 04 (20 Uhr, Ballspielhalle) ist der Coach fraglich. Er wird vertreten von Jens König.

Weil der sportliche Leiter gerade erst von einer Südafrika-Reise heimgekehrt ist, haben Frederic Meinert und Cajus Cramer in Absprache mit Bevanda die Einheit am Mittwoch sowie auch gestern Abend das Abschlusstraining geleitet. Und die Jungs blicken, im Gegensatz zu ihrem Trainer, sehr wohl auf die Tabelle: „Wir wollen den Anschluss nach oben nicht verlieren, deshalb dürfen wir die zwei Punkte da nicht liegen lassen“, sagt Cajus Cramer. Allerdings erinnert er sich nur zu gut an das lange Zeit enge WBV-Pokalspiel am Anfang der vergangenen Saison. und an die „kleine Halle mit Holzbrettern. Da muss man sich auch erst mal dran gewöhnen.“

Zwei Ausfälle haben die Werner für das Spiel in Dortmund zu verkraften. Center David Niehüser, der schon gegen Soest zuschauen musste, wird mit Knieproblemen weitere vier bis sechs Wochen pausieren, während Shooting Guard Stefan Pavleski aus beruflichen Gründen das Wochenende in Stralsund verbringen muss. - gu

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