LippeBaskets siegen mit Geduld gegen Barop

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Justus Altmeyer im Duell mit dem Baroper Spielertrainer Domanski (17).

WERNE - Die LippeBaskets haben in der Oberliga erfolgreich Revanche genommen für die 71:78-Hinspielniederlage gegen den TVE Barop. Der 97:50-Erfolg (17:14, 25:10, 31:12, 24:14) über die Dortmunder war am Samstag vor 150 Zuschauern in der Ballspielhalle letztlich leicht erspielt. „Das war alles eine Frage der Geduld“, meinte Trainer Toni Bevanda.

Während er bis auf Pavleski die volle Kapelle aufzubieten hatte, reiste Barops Spielertrainer Domanski mit lediglich fünf weiteren Akteuren an.

Die Partie entwickelte sich zunächst aber anders als erwartet. Nach drei Minuten hatten die Baroper mehr Fouls gesammelt als Werne Punkte (3). „Lasst jetzt die Finger weg“, mahnte Domanski zur Zurückhaltung, um nach hinten heraus keine Foulprobleme zu bekommmen.

Mit der dezent ausgeführten Defense der Gäste kamen die Werner zunächst gar nicht zurecht, trafen selbst einfache Korbleger nicht. Barop hingegen spielte immer wieder geschickt die Distanzschützen frei. So traf Heil mit einem Dreier zur Baroper 6:5-Führung, Lütgendorf brachte mit drei Körben in Folge die Baroper sogar mit 14:9 nach vorne.

„In den ersten fünf Minuten lief es wirklich nicht gut“, meinte Toni Bevanda, der sein Team in einer Auszeit auf die richtige Spur brachte. Mit je zwei Körben von Meinert und Tübel schossen sich die Gastgeber zur ersten Pause mit 17:14 in Führung.

Barop hielt in der Folge die Partie noch bis zum 25:23 offen, dann arbeiteten sich die Werner mit einer 11:0-Serie auf und davon.

Als die Gastgeber zur großen Pause mit 18 Punkten führten, kam erstmals Frust auf im Dortmunder Lager: Domanski pöhlte mit der Pausensirene den Ball mit Wut im Bauch quer durch die Halle – ungestraft. „Als wir mit zwanzig geführt haben, haben die sich schließlich auch aufgegeben“, meinte Toni Bevanda, dessen Team im dritten Viertel mit einem 15:0-Lauf auf 59:27 enteilte.

Nicht erst jetzt ließ der Trainer der LippeBaskets rotieren und gab allen Akteuren reichlich Einsatzzeit. Weil bei den Gästen die Kräfte rapide nachließen, bekamen die LippeBaskets sogar die Chance zum 3-stelligen Sieg. 38 Sekunden verblieben für einen finalen Dreier, doch den vergab Sebastian Voigt mit einem – für ihn eher untypischen – technischen Fehler.

Weil parallel der BC Soest beim TV Gerthe mit 46:73 verloren hat, verdrängten die Werner dank des besseren direkten Vergleichs die Bördestädter vom vierten Platz.

LippeBaskets: Westrup, Altmeyer (4), Cramer (21/3), Tübel (11), Meinert (24/2) Plümpe (2), Brachhaus (13), Weidlich (4), Brüggemann (6), Keilinghaus (10), Voigt (2) - gu

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