LippeBaskets lösen Pflichtaufgabe in Witten

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Frederic Meinert war Top-Scorer der LippeBaskets.

Werne - Die Oberliga-Basketballer der LippeBaskets Werne haben ihre Pflichtaufgabe gegen die TG Witten beim 78:64 (23:12, 14:21, 19:14, 22:17)-Sieg erfüllt, auch wenn es ein zäher Kampf war. Eine Woche vor dem Topspiel patzte aber Hauptkonkurrent SSV Hamm und machte aus dem Zweikampf einen Dreikampf.

Aus dem Duell um den Aufstieg in die 2. Regionalliga ist endgültig ein Dreikampf geworden. Während die LippeBaskets (2.) ihre Pflicht beim Schlusslicht souverän erfüllten, verlor Spitzenreiter SSV Hamm daheim gegen den Dritten, TVE Barop, deutlich mit 70:92. Die Dortmunder liegen jetzt nur noch zwei Punkte hinter dem führenden Duo.

„Ich fühle mich bestätigt. Ich hatte Barop noch nicht abgeschrieben gehabt“, sagt Christoph Henke, dessen Team am kommenden Samstag den SSV Hamm zum Spitzenspiel empfängt. An diesem Tag sind die Top 4 der Liga unter sich, denn die Baroper empfangen den SVD Dortmund II. „Das wird echt spannend. Für uns wird das natürlich ein Highlight. Aber letztlich ist es dann auch nur eines von fünf Spielen, die wir noch spielen müssen.“

Der Erfolg in Witten war letztlich ungefährdet, aber dennoch ein hart erarbeiteter. „Witten ist kein Team, das einbricht und vom Einsatz her nachlässt“, sagt Henke über die Gegenwehr, die seine Mannschaft von den robust aufspielenden Gastgebern zu spüren bekam.

Der Favorit kam am Samstag auch nur schwer ins Spiel und lag mit 7:12 zurück. Dann aber kam die Zeit von Jan König, der drei Dreier in Folge durch die Reuse schoss – einen sogar mit Foul. Elf seiner zwölf Punkte erzielte der Shooting Guard im ersten Viertel. „Ein Momentum, das wir in der zweiten Halbzeit gegen Iserlohn gebraucht hätten“, erinnert sich Trainer Henke. Bei der jüngsten Heimniederlage war König nicht dabei.

Nun war er der Initiator einer tollen 16:0-Serie, mit der die LippeBaskets den Rückstand in eine 23:12-Führung umwandelten.

Auf der Gegenseite hielten die beiden routinierten Center Veit und Winkelmann ihr Team im Spiel. Henke reagierte, stellte auf eine Zonenverteidigung um. „Das war ein guter Zug, um die beiden in der zweiten Halbzeit zu limitieren“, freute sich Henke. Damit kam Timo Tübel und Michael Kussel eine Schlüsselrolle zu, denn LBW-Center Robin Brachhaus war recht schnell mit drei Fouls belastet. „Die beiden haben das gut kompensiert. Wir hatten keinen Bruch im Spiel“, meinte Henke.

Die Werner führten in der zweiten Halbzeit stets und vergrößerten den Abstand peu á peu gegen nicht aufsteckende Gastgeber. Sieben Minuten vor dem Ende erhöhten die Werner auf 62:49 und machten damit alles klar.

Der Werner Coach ließ sein Team – ohne Altmeyer und Keilinghaus – mit einer 10er-Rotation laufen. Christoph Henke: „Alle haben fleißig Minuten gesammelt. Für uns war das die perfekte Vorbereitung auf das Hamm-Spiel, denn die spielen auch hart und körperlich wie Witten. Wir haben gespürt, was uns erwarten wird.“

LippeBaskets: Wiedey 6, Cramer 12/1, Tübel 6, Pavleski 7, Meinert 21/2, König 12/3, Brachhaus 2, Docenko 3/1, Voigt 8, Kussel 1

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