LippeBaskets verlieren Heimspiel gegen Iserlohn

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Stefan Pavleski war bei der Niederlage gegen Iserlohn einer der besseren Werner und spielte ein überragendes zweites Viertel.

Werne -  Die LippeBaskets haben im Duell um die Führung in der Oberliga (3) einen Rückschlag hinnehmen müssen. Gegen die Reserve des Pro B-Ligisten Iserlohn Kangaroos verlor das Team von Christoph Henke vor 120 Zuschauern verdient mit 58:69 (16:15, 22:11, 5:16, 15:27), bleibt aber auf Rang zwei.

Für die Werner war’s die erste Punktspiel-Pleite vor eigenem Publikum in dieser Saison – und die dritte insgesamt.

Spitzenreiter SSV Hamm löste hingegen seine Auswärtsaufgabe bei den Baskets Lüdenscheid mit einem 96:88-Erfolg.

„Die Enttäuschung ist jetzt da, aber sie wird nicht lange anhalten. Es gehört durchaus dazu, dass man bei 22 Saisonspielen auch ein drittes verliert“, meinte Christoph Henke, dessen Team nach dem Seitenwechsel überhaupt nicht ins Spiel kam und in der zweiten Halbzeit nur 20 Punkte erzielte – davon lediglich fünf im dritten Viertel.

Dabei machten die ersten beiden Viertel Hoffnung auf den 14. Sieg im 16. Saisonspiel. Gegen die Iserlohner Zone war’s ein zäher Kampf, Niklas Keilinghaus sorgte kurz vor dem Ende des ersten Viertels mit zwei mutigen Aktionen für die15:14-Führung.

Das zweite Viertel war das von Stefan Pavleski. Der Shooting Guard kam darin auf zwölf Punkte und sorgte mit zwei Dreiern für die ersten größeren Abstände in dieser Partie (20:15, 27:18). Robin Brachhaus schraubte mit zwei sicher verwandelten Freiwürfen die Halbzeitführung auf zwölf Punkte.

Wer im dritten Viertel auf eine ähnliche Gala hoffte wie vor Wochenfrist in Gerthe (26:6), der war schnell enttäuscht. Achteinhalb Minuten benötigten die Gastgeber, um durch Robin Brachhaus erstmals wieder aus dem Spiel heraus zu treffen. Einzig Stefan Pavleski hatte zwischendurch einen Freiwurf versenkt. Weil aber auch Iserlohn nicht sonderlich gut traf, rettete Center Brachhaus mit einem weiteren Korb sogar noch eine knappe Führung (43:42) ins letzte Viertel.

Aber auch darin wurde es nicht besser. Die Iserlohner verteidigten weiter mit schnellen Beinen, ließen keine Tempogegenstöße der Werner zu und schafften es immer wieder, sich in ihre 3:2-(Komfort-)Zone zurückzuziehen. Die Gastgeber fanden dagegen kein Mittel, gaben die Verantwortung für den Wurf weiter. „Wir haben in der zweiten Halbzeit zunehmend ängstlich gespielt“, meinte Christoph Henke.

Ganz anders die Iserlohner: Angeführt von Niklas Philipps und Zweinullzwei-Center Gabriel de Oliveira, die beide auch in der Pro B zum Einsatz kommen, drehten sie in den letzten fünf Minuten das Spiel. Die 52:48-Führung für die Gastgeber wandelten die Kangaroos schnell in einen Drei-Punkte-Vorsprung um (56:53). Als Philipps und De Oliveira (je 17 Punkte) in der vorletzten Minute auf 63:55 aufstockten, wurde es sehr still in der Halle...

Spielfilm: 3:0, 5:10, 12:15, 16:15 – 20:15, 30:20, 33:26, 38:26 – 38:33, 39:40, 43:42 – 50:44, 52:54, 55:66, 58:69

LippeBaskets: Wiedey, Altmeyer, Cramer (9/1), Docenko, Pavleski (14/3), Meinert (6/2), Brachhaus (18), Kahad (3/1), Keskin, Keilinghaus (6), Voigt (2), Kussel

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