LippeBaskets am Sonntag zum Derby nach Hamm

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Gegen Cajus Cramer fanden die Spieler des TV Unna zuletzt kein Mittel. Dabei hatte sich der Werner Flügelspieler mit drei frühen Fouls selbst in Schwierigkeiten gebracht.

WERNE -  Die Vorfreude auf das Derby beim SSV Hamm (Sonntag, 16 Uhr, Beisenkamp-Gymnasium) ist groß im Lager der LippeBaskets Werne.

„Beide sind in der Findungsphase. Das wird ein interessantes Aufeinandertreffen“, sagt der sportliche Leiter der Werner, Jens König. „Das ist immer ein heißes Derby“, sagt SSV-Trainer Vladimir Docenko. Er hat vor allem das vergangene Jahr in Erinnerung, als das Aufeinandertreffen den Hammern den Saison-Zuschauerrekord bescherte.

Beide Klubs sind aktuell nicht nur geografisch, sondern auch in der Tabelle direkte Nachbarn, haben nach vier Spielen je zwei Siege und zwei Niederlagen auf dem Konto.

„Allerdings war deren Auftaktprogramm etwas leichter“, sagt Jens König, denn die LippeBaskets hatten mit dem TSV Hagen und TV Gerthe an den ersten beiden Spieltagen gleich zwei Aufstiegskandidaten vor der Brust. Danach setzten sie sich mit Erfolgen über den SVD Dortmund (73:65) und zuletzt über den TV Unna (125:62) ins Mittelfeld der Tabelle ab.

Nur 45 Punkte gegen die AstroStars

Der SSV Hamm geht hingegen angezählt ins Derby. Nur 45 Punkte hatte das Team bei der jüngsten Niederlage bei den Astro Stars Bochum II erzielt – ein Armutszeugnis für die Offensive. Was nicht nur beim Trainer Spuren hinterlassen hat. „Wir sind ein bisschen angeknackst“, gesteht Docenko. „Jeder denkt jetzt natürlich ein bisschen nach. Über unsere Spielweise, die Systeme, wahrscheinlich auch über sich selbst. Das ist ganz normal nach so einer Niederlage.“

Docenko erwartet ein Duell auf Augenhöhe. „Wir laufen beide im gleichen Modus“, sagt der SSV-Trainer, der „ein spannendes, ein ganz enges Spiel“ erwartet. Docenko: „Hoffentlich mit dem besseren Ende für uns. Werne ist auf jeden Fall schlagbar.“

Anders herum sehen es natürlich die Werner, die bei den Gastgebern in Forward Dennis Wirtelarz den stärksten Spieler ausgemacht haben. „Ein sehr guter Mann, er könnte auch woanders spielen“, sagt Jens König.

Den Wernern wird voraussichtlich wieder Stefan Pavleski fehlen, der aus beruflichen Gründen in Stralsund ist. Hinter David Niehüser steht ein Fragezeichen. Der Center-Routinier hat aus dem Spiel gegen Unnaein dickes Knie mit in die Woche genommen. Über seinen Einsatz wird am Freitagabend das Abschlusstraining entscheiden. - gu

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