Derby für LippeBaskets: „Wer hat das Sagen in der Region?“

Die Werner um Cajus Cramer sind heiß auf den Derbysieg.

WERNE -  Der Respekt vor den LippeBaskets ist groß beim SSV Hamm. „Das ist ein junges, hungriges, fittes Team mit einem guten Trainer“, sagt Vladimir Docenko vor dem Oberliga-Derby am Samstag (19.30 Uhr Ballspielhalle).

Der Spielertrainer gibt die Favoritenrolle gerne an die Gastgeber ab.

„Die Spiele sind ja immer ein kleiner Konkurrenzkampf nach dem Motto: Wer hat das Sagen in der Region?“, meint der Coach des abstiegsbedrohten Neunten und gibt gleich die passende Anwort: „Im Moment ist das Werne.“

Schon das Hinspiel gewannen die LippeBaskets mit 76:49, benötigten aber zwei Viertel, um richtig in die Partie zu kommen. „Die zweite Halbzeit haben wir mit 30 gewonnen, das war eigentlich der erste große Sieg für uns in der Saison“, erinnert sichTrainer Toni Bevanda. Ginge es nach den Erinnerungen an dieses Spiel, sei die Taktik für den Abend klar, sagt Bevanda. Er glaubt aber, dass sich das Spiel der Gäste durch die Rückkehr von Spielmacher Andrej Docenko geändert habe. „Ein guter Point Guard verändert viel“, sagt Bevanda über den ehemaligen Werner Regionalliga-Spieler, der zuletzt sein Glück in der NRW-Liga bei der BG Dorsten, Klub von Ivan Rosic, gesucht hatte.

Aber, sagt der alte Fuchs Bevanda: „Man muss halt auf verschiedene Sachen vorbereitet sein und nach zwei, drei Minuten werden wir sehen, wie sie spielen wollen.“

Auf eines legt Vladimir Docenko, Andrejs Bruder, großen Wert: Eine funktionierende Defense – wie zuletzt gegen die AstroStars Bochum trotz der 52:66-Niederlage. In der Offense sieht er Steigerungsmöglichkeiten: „Aber nur, wenn wir an uns glauben, wenn wir das Selbstvertrauen haben, einen Wurf zu nehmen.“

Zuletzt wechselten sich die Docenko-Brüder immer beim Coachen ab, heute könnte das anders werden: „Gegen Werne will natürlich jeder von uns mitspielen“, sagt Vladimir – alleine schon wegen der tollen Kulisse.

Die LippeBaskets haben sich jedenfalls intensiv auf das Derby vorbereitet. „Es war alles okay im Training“, sagt Toni Bevanda, „mal fehlten zwei, mal drei Leute – aber das ist Oberliga.“ Personell sieht es gut aus. Timo Tübel und Niklas Keilinghaus freuen sich schon auf das Wiedersehen mit alten Teamkollegen. Einzig Stefan Pavleski fehlt aus beruflichen Gründen wohl auch noch in den kommenden Partien gegen Soest und Barop. - gu

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