Henke hofft in Iserlohn auf Big Point

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Yannick Brüggemann fehlt verletzt.

Werne -  „Wir dürfen jetzt nicht den Fehler machen, in Kategorien zu denken und dann zu sagen: Der ungeschlagene Zweite fährt zum Sechsten und ist Favorit. Ich sage: Wenn wir dort gewinnen, ist das ein Big Point“, meint LippeBaskets-Trainer Christoph Henke vor dem Gastspiel seines Oberliga-Teams bei den Iserlohn Kangaroos II.

Zwei Wochen vor dem direkten Aufeinandertreffen mit Tabellenführer SSV Hamm verbieten sich für Henke alle Rechenspiele. „Wir fangen nach der Pause wieder bei Null an“, sagt er. Ein Sieg in Iserlohn sei maximal weitere Motivation für den kommenden Samstag. Dann empfangen die LippeBaskets mit Witten den Vorletzten der Tabelle.

Henkes Warnungen vor dem Aufsteiger mögen berechtigt sein. Er sah sich die Kangaroos im Sauerland-Derby gegen Lüdenscheid an – und war angetan. „Sie haben das sehr gut gelöst, ich habe viele gute Dinge gesehen“, bewertet der Werner Trainer den 91:63-Erfolg der Iserlohner, die zudem gegen den ASC Dortmund siegten (84:66), aber auch gegen Barop (54:85) und SVD Dortmund II (69:76) verloren haben.

Fünf Spieler der sehr jungen Mannschaft – allesamt aus den Jahrgängen 1996 bis 1998 – gehören auch dem Pro B-Kader der Iserlohner an. Darunter individuell sehr gut ausgebildetete Top-Talente wie der Zweinullfünf-Center Gabriel de Oliveira.

Weil die Iserlohner „Erste“ am Abend (in einer anderen Halle) ein Heimspiel gegen RSV Eintracht Stahnsdorf austrägt, werden diese Jungs zunächst auch gegen Werne auflaufen. Die Iserlohner haben die Partie der Reserve eigens um eine halbe Stunde auf 16.30 Uhr vorgezogen, um einen kleinen Zeitpuffer zu haben. „Ist ja auch legitim.

Ohne Wiedey und Brüggemann

Außerdem wollen wir ja auch, dass wir gegen den bestmöglichen Kader antreten“, sagt Christoph Henke.

Im personellen Bereich schmerzt ihn vor allem defensiv der Ausfall von Center Yannick Brüggemann, der sich am Mittwoch im Test gegen die WWU Baskets Münstger II am Knöchel verletzt hat. „Er hat mir ein Bild geschickt. Das sieht aus wie ein Elefantenfuß“, sagt Henke. 14 Tage Pause sind es Minimum. Seine Aufgabe wird eins zu eins wohl Timo Tübel übernehmen, auch wenn der kein echter Brettcenter ist. Ins Aufgebot rückt Michael Kussel ein.

Zudem fehlt Youngster Lukas Wiedey, der an diesem Wochenende in München ist. Wer hier die offene Position einnehmen wird, entscheidet Henke nach den letzten Eindrücken aus dem Abschlusstraining.

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