Für U16 der LippeBaskets geht es in der NRW-Liga los

Die U16-Junioren der LippeBaskets: oben von links Matheus Burszyk, Louis Barkowski, Daniel Kaleta, Kai Küper, Maurice Chablé, unten von links Trainer Cajus Cramer, Justin Herrmann, Nils Brinkmann, Niko Tilkiaridis, Carl Frenke, Max Gerding und Timo Bonnermann. Es fehlen Tim Schenk, Neuzugang Oliver Hermann aus Lünen (zuletzt SVD Dortmund) und Lukas Dobijata. -  Foto: pr.

Werne - - Bayer Leverkusen, Telekom Baskets Bonn, Giants Düsseldorf, RheinStars Köln, Hertener Löwen oder Paderborn Baskets: Die U16-Junioren der LippeBaskets treffen in der NRW-Liga auf den Nachwuchs von echten Branchen-Größen.

Los geht’s am Sonntag in Mettmann. „Wir schätzen die Liga als sehr stark ein. Wir werden wohl in der unteren Hälfte mitspielen“, sagt Trainer Cajus Cramer, der das Team gemeinsam mit Stefan Pavleski betreuen wird.

Diese Einschätzung teilen auch andere Verantwortliche im Verein. Man wolle „kleine Brötchen backen“, sagt auch der sportliche Leiter der LippeBaskets, Jens König. Er hatte einen Großteil der Spieler über die U10 und die U12 in den Sport gebracht. Cajus Cramer betreute das Team ab dem U14-Jahrgang und brachte es im Frühjahr mit dem Sieg im Qualifikationsturnier in Recklinghausen in die höchste NRW-Spielklasse.

Acht seiner 14 Spieler gehören dem Jungjahrgang an, zwei von ihnen sind Seiteneinsteiger, haben dabei gerade erst die Liebe zum diesem Sport entdeckt. „Wir wissen, dass wir viel Lehrgeld bezahlen müssen“, sagt Cramer deshalb und ergänzt: „Wenn wir am Ende sagen können, dass wir uns weiter entwickelt haben, dann war es eine erfolgreiche Saison.“

Für die Entwicklung sorgen die Spieler durch ihre Motivation selbst, aber auch der Verein. So bietet Jens König den beiden Anfängern, Maurice Chablé und Timo Bonnermann, jeden Dienstag Individualtraining an – ein echter Crashkurs. „Für die Jungs wird’s natürlich extrem schwer“, sagt ihr Trainer, der ihnen ein gewisses Talent allerdings nicht abspricht.

WBV-Auswahlspieler Küper spielt nun außen

Auf der anderen Seite steht mit Kai Küper ein Mitglied der westdeutschen Auswahlmannschaft von Verbandstrainerin Marsha Owusu Gyamfi. Bei den U14-Junioren ausschließlich als Center eingesetzt, kommt er bei Cramer momentan mehr über die Außen. „Er hat einen guten Wurf, eine gewisse Athletik und einen guten Zug zum Korb“, sagt sein Trainer. Und mit diesen Talenten ausgestattet sei ein groß gewachsener Spieler auf den Flügeln ein echter Gewinn für das Spiel.

Besonders viele Partien haben die Werner in dieser Vorbereitung nicht absolviert. Ein Highlight war sicherlich der zweite Platz in einem international gut besetzten Turnier in Luxemburg, dies allerdings schon weit vor den Sommerferien. Während der schulfreien Zeit trainierte Cramer mit seinen Jungs auf der Freiluft-Anlage im Dahl, mit Beginn des neuen Schuljahres standen drei Einheiten pro Woche in der Halle an. In der vergangenen Woche gab’s ein Testspiel gegen die eigene U18, die in der Regionalliga spielt. „Wir wollten ein bisschen ins Rollen kommen, haben dabei mit 20 verloren. Aber wir haben gut mitgehalten. vieles ausprobiert und viel durchgewechselt“, sagt Cramer.

Es ist das erste Mal seit gut einem Jahrzehnt, dass ein Werner Jugendteam wieder in der NRW-Liga spielt. Da stand unter anderem der spätere U18-Nationalspieler Max Schulze Pals (†) auf dem Parkett. „Es ist schon ein Stück weit ein Experiment“, sagt Jens König. Der sportliche Leiter weiß um die Schwere der Aufgabe: „Für jedes gewonnene Spiel“, sagt er, „lässt sich der Vorstand etwas einfallen.“ Vielleicht setzt ihn die Mannschaft ja schon an diesem Sonntag unter Zugzwang. Hochball in Mettmann ist um 16 Uhr.

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