U16 der LippeBaskets will in die NRW-Liga

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Einschwören auf das große ziel: Die neue U16 der LippeBaskets mit Trainer Cramer will in die NRW-Liga.

Werne - Es wäre ein großer Sprung für die U14-Jungen der LippeBaskets – aber sie wollen ihn wagen. Das Team wechselt als ungeschlagener Regionalliga-Meister nun geschlossen in die höhere Altersklasse U16.

Und dort will sich die Mannschaft von Trainer Cajus Cramer für die höchste Liga auf NRW-Ebene qualifizieren. Dafür muss das Team um die beiden Junioren-Auswahlspieler Kai Küper und Luis Barkowski am Sonntag in Recklinghausen sich in einem Vierervergleich durchsetzen.

Im ersten Halbfinale wartet ab 12 Uhr das Gastgeberteam Citybaskets Recklinghausen. Der Sieger hiervon spielt anschließend gegen den Gewinner des zweiten Halbfinales, dass ab 14 Uhr zwischen der BG Bonn/Meckenheimer TuS und der BG Kamp-Lintfort ausgetragen wird.

Intensive Vorbereitung auch mit Coach Henke

Das Finale steigt dann ab 17 Uhr – und der Sieger spielt in der NRW-Liga, während alle anderen Teams in der Regionalliga starten werden. Nach dem Saisonende Anfang Mai hat Cajus Cramer sein Team nun vier Wochen lang intensiv auf die Partien vorbereitet und einige Spielabläufe einstudiert.

„Wir haben in der Zeit dreimal pro Woche trainiert und auch ein Trainingswochenende absolviert“, sagt Cramer. Unterstützung erhielt er dabei durch Christoph Henke, der in der vergangenen Saison ein Nachwuchsteam von UBC Münster in der Junioren-Bundesliga trainierte und in der kommenden Saison die Werner Oberliga-Männer betreuen wird.

„Alleine seine Erfahrung war schon sehr hilfreich. Und zudem sehen vier Augen mehr als zwei. Auch die Trainingsarbeit konnten wir intensiver gestalten und sich der eine um die Center und der andere um die Aufbauspieler kümmern“, sagt Cramer.

Gegner Recklinghausen hat mit seinen U14- und U16-Teams in der vergangenen Saison schon in der NRW-Liga gespielt – und landete am unteren Ende der Tabelle. „Wir haben sie zwar bei einem Vorbereitungsturnier besiegt. Aber der Favorit sind sie schon. Es wird auch auf die Tagesform ankommen. Ein Sieg für uns ist durchaus realistisch“, zeigt sich Cramer selbstbewusst. Er hat alle Spieler dabei und wird zehn Mann mitnehmen.

Der mögliche Finalgegner – entweder Bonn/Meckenheim und Kamp-Linfort – spielen ebenfalls in der Regionalliga. Aber aus der Aussicht auf den Aufstieg will Cramer für sein Team keinen Druck aufbauen: „Der Sprung in die NRW-Liga wäre schön, ist aber kein Muss. Für die Jungs, die ja bis auf zwei alle noch im Jungjahrgang sind, wäre das richtig interessant.“

Falls es nicht klappt, soll aber in der kommenden Saison ein neuer Anlauf in Richtung NRW-Oberhaus unternommen werden.

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