Nächster dicker Brocken für die LippeBaskets Werne

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Lukas Mersch (mit Ball) plagt sich mit Knöchelproblemen.

Werne - Auf die LippeBaskets Werne wartet in der 2. Regionalliga (2) der nächste schwere Brocken. Nach dem Duell mit dem Tabellenzweiten TVE Barop kommt nun der Spitzenreiter TSV Hagen in die Ballspielhalle (19.30 Uhr). Doch diesmal geht der Tabellenzehnte personell angeschlagen in die Partie.

Topscorer Lukas Mersch droht mit seiner Knöchelblessur tatsächlich auszufallen. „Er wird es im Abschlusstraining noch mal probieren, aber ich bin da etwas skeptisch und gehe erst mal davon aus, dass er ausfallen wird“, äußerte LippeBaskets-Coach Christoph Henke Zweifel an einem Einsatz des Punktelieferanten. Dazu fehlt definitiv auch das Talent Kai Küper mit einem Bänderriss. Für Lennart Rupprecht (Handbruch) und Basti Voigt (Knie) kommt ein Einsatz noch zu früh.

Durch den Ausfall von Küper und Rupprecht fehlt den LippeBaskets aus Sicht von Henke auch die Möglichkeit, die einzig mögliche Schwachstelle der Hagener anzugehen. „Die sind nicht groß, damit hätten wir einen Vorteil unter dem Brett, aber leider fehlen uns die entsprechenden Leute.“ 

Ansonsten attestiert er den Hagenern, die in der vergangenen Saison ähnlich wie die LippeBaskets lange um den Klassenerhalt kämpfen mussten, eine bislang perfekte Saison. „Die haben viele enge Spiele gewonnen, das gibt Selbstvertrauen. Aber sie haben auch gezeigt, dass sie Spiele deutlich entscheiden können“, verweist Henke auf das überaus klare 78:42 gegen den bis dahin Tabellenvierten Schwelm. 

Ein Spieler, der in den Hagener Reihen in dieser Saison den Unterschied macht, ist der Kanadier Jordan Rose, der regelmäßig Topscorer ist für den TSV und schon im Hinspiel, das die Werner am dritten Spieltag nur knapp mit 78:81 verloren, 20 Punkte erzielte. 

„Wir spielen ohne Druck“ 

Christoph Henke ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst, die seine Mannschaft erwartet. „Wir brauchen schon einen richtigen Sahnetag und Hagen einen eher schwächeren Tag, wenn wir etwas holen wollen. Aber wir spielen ohne Druck auf, Hagen darf sich keinen Ausrutscher mehr erlauben“, stellt er klar. 

Deswegen werde seine Mannschaft mutig aufspielen. „Ich kann mich hundertprozentig darauf verlassen, dass sie die Herausforderung annehmen wird“, ist sich Henke sicher. Er freut sich aber auch darauf, den Zuschauern mit dem Tabellenführer das Top-Niveau der Liga präsentieren zu können. 

Das Werner Publikum ist bei Gäste-Coach Martin Miethling, der möglicherweise auf Center Stipe Babic und Julius Breu verzichten muss, gefürchtet. „Für ihn ist es die einmalige Chance, nochmal in Werne zu verlieren“, sagt Henke mit einem Augenzwinkern in Richtung des zum Saisonende scheidenden Miethling. Eine Chance, die er sich aus Werner Sicht nicht entgehen lassen sollte...

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