Marko Rosic misst sich mit den Besten seiner Altersklasse in Europa

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Die U13 und U14 der Basketball-Akademie Ludwigsburg mit Marko Rosic (vordere Reihe, Vierter von links) hatten auch Zeit sich in Barcelona ein wenig umzusehen.

Werne – Barcelona hat mit der Sagrada Familia und anderen kulturellen und architektonischen Highlights einiges zu bieten. Viel davon gesehen hat das 14-jährige Werner Basketballtalent Marko Rosic aber nicht. Er nahm auf Einladung der Basketball-Akademie Ludwigsburg als Gastspieler beim internationalen U14-Turnier der FIBA teil. 

So durfte er sich fünf Tage lang mit den besten Spielern seiner Altersklasse in Europa messen. Namhafte Teams wie Real Madrid, FC Barcelona, Frankfurt Skyliners, Bayern München, Jouventud Badalona oder der spätere Turniersieger Pamesa Valencia waren mit ihren Jugendprogrammen in Barcelona vertreten. Und mittendrin: Der 14-jährige Marko Rosic aus Werne. 

Mit der Zustimmung seiner Trainerin Marsha Owusu Gyamfi bei der U16 des UBC/SCM Münsterland, mit der er aktuell in den Playoffs der Jugend-Bundesliga antritt und bei denen Papa Ivan Co-Trainer ist, ging es für Marko mitsamt der Familie im Gepäck an die spanische Küste. „Es war eine super Erfahrung für ihn, sich auf dem Niveau zu messen“, berichtet Vater Ivan, der gleichzeitig auch Trainer des Ligarivalen der LippeBaskets, TuS HammStars, ist, dann auch stolz. 

Eigentlich sahen die Pläne für Familie Rosic in den Osterferien anders aus, doch mit der Einladung aus der Basketball-Akademie in Ludwigsburg wurden diese dann schnell geändert. „Und Barcelona hat ja auch einiges zu bieten“, erzählt Rosic mit einem Lachen von der ein oder anderen Sightseeing-Tour. 

Für seinen Sohn war der Ausflug eher aus sportlicher Hinsicht intensiv. Im Schnitt stand er 35 Minuten auf dem Feld und erzielte 15 Punkte. Die beste Partie erwischte er gegen den späteren Finalisten Jouventud Badalona, ein Nachbarort von Barcelona. Dort stand Marko, der parallel auch in der WBV-Auswahl spielt und dort im 2004er-Jahrgang zu den zwölf besten Spielern in NRW gehört, obwohl er selbst Jahrgang 2005 ist, 39 Minuten auf der Platte und warf 20 Punkte. 

Damit unterstrich der 14-Jährige sein großes Potenzial. Auch im Verein in Münster spielt er bereits gemeinsam mit teilweise zwei Jahre älteren Spielern in der U16-Bundesliga. Genau da wartet nach dem Barcelona-Trip nun das nächste Highlight. 

Denn am Sonntag treten die Münsteraner im Viertelfinale der Playoffs gegen den Nachwuchs von Bundesligist Alba Berlin an. Um 12.30 Uhr geht es im Pascal-Gymnasium los. „Die Mannschaft fiebert dem Spiel entgegen, sie haben hart gearbeitet für dieses Spiel“, berichtet Ivan Rosic als Co-Trainer von den Vorbereitungen. 

Bei all den Erfolgen im Basketball legt Vater Ivan aber vor allem auf eins Wert. „Die Schule hat Priorität. So lange es in der Schule stimmt, kann er so weitermachen“, stellt er fest. Was sein Sohn, der das Gymnasium St. Christophorus in Werne besucht, aus seinem Talent mache, liege allein bei ihm. „Es ist sein eigener Ehrgeiz“, sagt Rosic senior. 

Der Aufwand für den Erfolg ist groß. Vier Mal die Woche fährt Marko zum Training nach Münster, vier Stunden ist er dafür inklusive Trainingseinheit unterwegs. Doch die Erfolge, wie eine Einladung nach Barcelona, belohnen für den großen Einsatz.

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