Kai Küper steht im DBB-Kader

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Kai Küper hat sich seinen Traum erfüllt.

Werne - Er hat es geschafft: Kai Küper hat beim dreitägigen Leistungscamp des Deutschen Basketball-Bundes (DBB) den Sprung unter die besten zwanzig Spieler seines Jahrgangs 2001 in ganz Deutschland geschafft. Damit ist er der erste Junioren-Nationalspieler der LippeBaskets Werne.

Auch beim Vorgänger, der Basketballabteilung im TV Werne, gab es das noch nicht.

„So richtig freuen konnte ich mich noch nicht, ich bin nach dem ganzen Training erstmal kaputt“, sagte der 14-Jährige und kann sein Erreichtes noch gar nicht richtig realisieren.

Hinter ihm liegen drei intensive Trainingstage, die alles von dem Basketball-Talent abverlangten. Direkt nach der Anreise am zweiten Weihnachtstag gab es noch am Abend die erste Einheit. Darauf folgten am Sonntag, Montag und Dienstag jeweils drei Einheiten, aus denen der Gymnasiast jede Menge mitnehmen konnte. „Da waren jede Menge Trainer, so dass jeder individuelle Tipps bekommen hat“, erklärt Küper, der erst vor sechs Jahren mit dem Basketball begann, dass er vor allem seine Defense verbessern konnte. Insgesamt kümmerten sich 14 Trainer und zwei Physiotherapeuten um den Basketball-Nachwuchs im thüringischen Bad Blankenberg.

Stolz ist neben seiner gesamten Familie natürlich auch der ganze Verein. „Wir freuen uns natürlich für Kai“, betonte Geschäftsführer Jens König. „Es ist aber auch ein Ausdruck unserer systematischen Jugendarbeit, die schon früh beginnt“, freute sich König, dass auch aus einem „kleinen Provinzklub“ jemand den Sprung in die Nationalmannschaft geschafft hat.

Küper, der eigentlich erst als Torwart bei Eintracht Werne anfing, gehörte zu der U14-Mannschaft, die im Frühjahr vorzeitig und ungeschlagen die Meisterschaft in der Regionalliga schaffte und nun bei der U16 in der NRW-Liga gegen den Nachwuchs aus Bundesliga-Klubs für Furore sorgt und sich beständig hält.

In dem kommenden Tagen wird er von den Verantwortlichen des DBB eine E-Mail mit weiteren Terminen erhalten. Bis dahin ist dann aber erstmal ausruhen angesagt. Zu Hause wird auch nochmal angestoßen: „Für mich aber dann ohne Sekt, dafür bin ich noch zu jung“, schmunzelt er und bevorzugt dann doch lieber ein Glas Orangensaft.

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