Alles andere als ein Selbstläufer für die LippeBaskets

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Leif Brüggendieck (rechts) fehlt beim Duell gegen Waltrop.

Werne – Die LippeBaskets Werne wollen am Samstagabend vor eigenem Publikum den zurück gewonnenen zweiten Tabellenplatz in der 2. Regionalliga festigen. Zu Gast ist der Vorletzte, GV Waltrop. Ein Selbstläufer? Mitnichten.

Unter dem früheren Werner Trainer Dejan Petrov, der im Dezember auf die Waltroper Bank zurückkehrte, ist das Team aus dem Vest gefestigt und besticht durch gute Ergebnisse. Gegen Hagen (69:62) und in Münster (71:68) gab es zuletzt zwei Siege. Zuvor fehlten im Derby gegen Recklinghausen 0,5 Sekunden zum Sieg und gegen Barop verlor der GVW mit 79:81 erst nach Verlängerung. 

Auch gegen Bielefeld siegten die Waltroper, doch wurde das Spiel nach einem Zählfehler neu angesetzt. Das könnte sich für Petrovs Team als Nachteil erweisen, denn das Spiel ist für Freitagabend neu angesetzt worden, so dass zwei Spiele in 24 Stunden zu absolvieren sind. „Aber das kann bei einem Sieg auch sehr motivierend für das zweite Spiel sein. Wie sehr man dann die schweren Beine merkt, das weiß ich aber nicht“, sagt Christoph Henke, und: „Zwei Siege in 24 Stunden gegen den Abstieg können auch für den Rest der Saison viel Energie freisetzen.“ 

Allerdings, sagt Henke, blicke er nicht auf diese Konstellation und nehme die Partie wie ein normales Heimspiel an. „Und da haben wir bisher in 2019 alle Heimspiele gegen Iserlohn, Recklinghausen und Bielefeld deutlich gewonnen. Das wollen wir fortsetzen“, sagt er. Das Hinspiel hatten die Werner – nach zwischenzeitlich 30 Punkten Vorsprung – sicher mit 82:70 gewonnen. „Aber unter Dejan ist das jetzt eine ganz andere Mannschaft“, warnt Christoph Henke. 

Für das Spiel hat der LippeBaskets-Trainer einen kompletten 12er-Kader zur Verfügung, obwohl zwei Spieler nicht dabei sind: Forward Leif Brüggendieck ist für den Deutschen Basketball-Bund beruflich im Süden unterwegs und Aufbauspieler Sebastian Voigt ist aus privaten Gründen verhindert. Den zwölften Platz im Kader wird wahrscheinlich Center Robin Brachhaus für ein Regionalliga-Comeback einnehmen. Henke: „Er hat in der zweiten Mannschaft wieder angefangen und ist schon länger bei Jan (König, d. Red.) im Training. Er ist eine Option.“

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