Bei der 40.Auflage

Auch Lenklar 2020 bekommt einen vierten Stern

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Frank Auer (rechts) tritt wieder als Großsponsor für die Lenklarer Reitertage auf.

Werne – Die Lenklarer Reitertage werden auch für ihre 40. Auflage einen vierten Stern bekommen. Gewissheit haben letzte Gespräche zwischen den Organisatoren und Sponsor Frank Auer ergeben.

Wie schon bei der Premiere in diesem Jahr wurde die Zusammenarbeit per Handschlag besiegelt. Aktuell arbeitet der „Runde Tisch“ im Haus Gripshöver an der Ausschreibung für den sportlichen Teil dieser Großveranstaltung.

 „Wir müssen damit in der kommenden Woche fertig sein“, sagt Lutz Gripshöver. Die muss vom nationalen Verband schließlich noch genehmigt werden, bevor sie verbindlich öffentlich gemacht wird. Fest steht derzeit, dass die Reitertage im kommenden Frühjahr von Mittwoch, 7. April, bis Sonntag, 19. April, ausgetragen werden sollen – mit dem Großen Preis als Springen der Klasse S mit vier Sternen als Abschluss, der sicherlich wieder in einem Stechen entschieden wird.

 In diesem Jahr gingen der Sieg und 12 500 der insgesamt ausgelobten 40 000 Euro Siegprämie an den früheren Europameister und Bronze-Gewinner der Olympischen Spiele 2004, Marco Kutscher. Vor dem sportlichen Highlight kommt die Unterhaltung nicht zu kurz. Das „Jump & Drive“, seit Jahren für viele Besucher in Lenklar das eigentliche Highlight, wird am Schlusstag ebenso stattfinden wie der Führzügelwettbewerb der Kleinsten mit Kostümierung. 

Bis zur Ehrung des neuen Champions wird auf der Anlage der Familie Gripshöver an der B54 wieder die gesamte Palette des Reitsports geboten. Los geht es am Mittwoch, 7. April, mit Springpferdeprüfungen für 4- und 5-jährige. Sie wurden vom Ostermontag vorgezogen, um am Feiertag an Programm anbieten zu können, das nicht nur für die Fachleute interessant ist. „Wir werden dann M- und das erste S-Springen für die Reiter aus der Region anbieten“, hofft Lutz Gripshöver auf guten Besuch bei – wie immer an allen Tagen – freiem Eintritt. 

Das S-Springen am Ostermontag ist zusätzlich in das Programm aufgenommen worden. So stehen insgesamt in der zweiten Turnierwoche elf Springen der schweren Klasse auf dem Programm – darunter zum zweiten Mal auch das Championat von Lenklar, das voraussichtlich wieder mit 10 000 Euro dotiert sein wird. 

Überraschungssieger in diesem Jahr war Julius Reinacher (Osterwick) vor der dänischen Nationenpreisreitern Zascha Nygaard-Andreasen. Nach zwei Jahren im Programm wird das Barrierenspringen, das durchaus ein Publikumsmagnet war, erneut nicht ausgetragen. „Das können immer nur ein paar Leute reiten und es dauert recht lange, bei einem anderen Springen bekommen wir deutlich mehr Pferde durch“, sagt Lutz Gripshöver, der im Vergleich zu den vergangenen Jahren einen ähnlichen Ansturm von Reiterinnen und Reitern erwartet. 

„Und irgendwie müssen wir das Programm ja auch durchbekommen“, sagt er. Inzwischen sind die Lenklarer Reitertage mit ihrem Programm auch schon zu einem kleinen Gegenentwurf zu den großen Frühjahrstouren in Italien und Spanien geworden, auf denen sich die Berufsreiter mit ihren Pferden auf die grüne Saison vorbereiten.

 „Bei uns geht’s ja auch fast über zwei Wochen und da gibt es auch für die Profis in allen Kategorien viel zu reiten. Das ist für sie auch wirtschaftlich durchaus interessant, in der Heimat zu bleiben“, sagt Gripshöver. Ein Vorteil für die Organisatoren ist in diesem Jahr, dass das Turnier komplett in den Osterferien stattfinden wird. „Dann können wir Prüfungen für Schüler und Studenten auch schon mal morgens ansetzen. Das hilft uns sehr“, sagt Gripshöver. So ist es auch möglich, für 2020 wieder je ein A- und L-Springen für Ponys auszuschreiben.

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