Hohe Abgaben an die Kreiskasse

Fast alle Vereine des Altkreises erfüllen Schiri-Soll nicht

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Werne/Münster - Eine hohe Summe an Ordnungsgeldern müssen die Vereine des Fußballkreises Münster an den Kreiskassierer zu Anfang des neuen Jahres zahlen. Der Grund dafür ist das Nichterfüllen des Schiedsrichtersolls für das vierte Quartal des abgelaufenen Jahres.

Damit wird auch ein großes Problem für den Spielbetrieb offensichtlich – es mangelt vielfach an Spielleitern. 

 Den mit Abstand größen Betrag muss der Landesligist SC Münster 08 mit üppigen 787,50 Euro zahlen. Fast ausnahmslos alle Vereine, die aus dem Altkreis Lüdinghausen in den Kreis Münster wechselten, erfüllen ihr Soll an Unparteiischen nicht (Ausnahme ist der VfL Senden).

 Am weitesten davon entfernt ist die für ihre ausgeprägte Jugendarbeit bekannte SG Selm, die 328,13 Euro bezahlen muss. 

Der SV Südkirchen muss 202,50 Euro bezahlen, Ortsnachbar FC Nordkirchen ist mit 186,75 Euro dabei und auch der dritte Verein der Gemeinde, der SC Capelle, muss 155,63 Euro an die Kreiskasse überweisen. 

Knapp dahinter kommt der Landesligist Werner SC, der 150 Euro Ausgleichszahlungen leiten muss. BW Ottmarsbocholt, Davaria Davensberg (je 140,63 Euro und TuS Ascheberg (125 Euro) folgen ebenfalls mit dreistelligen Beträgen, während der Landesligist SV Herbern nur noch 75 Euro bezahlen muss. Hier hat das Werben um Unparteiische im vergangenen Jahr gefruchtet.

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