Ärgerliche Niederlage für LippeBaskets-Reserve - Aufregung bei den LBW-Frauen

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17 Punkte für die LippeBaskets II: Sebastian Voigt

Lüenscheid - Eine ärgerliche Niederlage gab es für die Werner Regionalliga-Reserve im direkten Duell um den dritten Tabellenplatz. „Wir hätten die heute schlagen können“, war sich Spielertrainer Jan König sicher.

Basketball, Oberliga 3, Männer: Baskets Lüdenscheid – LippeBaskets Werne II 93:79 (27:20, 34:18, 13:11; 19:30). Doch der dezimierte Kader und die schlechte Trefferquote kosteten dem Aufsteiger den Sieg. Vor allem in der ersten Halbzeit wollte es bei den Gästen nicht laufen. 

Gegen die jungen Lüdenscheider, die eine harte Gangart auf den Court brachten, taten sich die LippeBaskets besonders in der Defensive schwer. Das verletzungsbedingte Fehlen von Nils Brinkmann und Robin Brachhaus machte sich bemerkbar. Louis Barkowski und Niko Tilkiaridis waren außerdem mit der ersten Mannschaft unterwegs. Die Gegner nutzten dies aus und erarbeiteten sich eine deutliche Halbzeitführung (61:38). 

Für die Werner galt es nun, 23 Punkte aufzuholen. „Da wird es dann wirklich hart“, sagt König. Aber die LippeBaskets fanden besser in die Partie und Nachwuchsspieler Fin Eckardt eroberte immer wieder wichtige Steals. „Er hat echt gut gespielt, der kleine Mann“, so auch das Lob des Coaches. Auch Sebastian Voigt kam in der zweiten Hälfte ins Rollen.

 „Unsere Trefferquote war dennoch nicht gut genug, um deren hohe Trefferquote auszugleichen“, stellte König fest. „Wichtig war aber, dass wir Moral gezeigt haben und im letzten Viertel echt gut gespielt haben.“ Sein Team drehte noch einmal auf und entschied die finalen zehn Minuten als einzige in dieser Partie für sich.

LippeBaskets: Westrup 8, Pavleski 10, Kauch 4, König 17, Voigt 17, Eichler 2, Altmeyer 8, Eckardt, Dobijata 7, Langos 6, Kahat

Landesliga (Frauen): TSC Eintracht Dortmund – LippeBaskets Werne 54:85 (12:27, 13:17, 15:26, 15:15). Komplikationen in Dortmund, denn im Verlauf des Spiels stellte sich heraus: Auf dem Bogen waren Elisabeth Winkler und Lena Niehüser mit falschen Nummern eingetragen worden. Bereits im vergangenen Jahr verlief der Antritt beim TSC nicht reibungslos – die Werner vergaßen ihre Trikots.

 Diesmal waren diese im Gepäck und in der ersten Halbzeit dominierte der Gast die Partie von der ersten Minute an. Doch im dritten Viertel plötzlich Aufregung wegen eines Fehleintrags: Am Anschreibetisch fiel auf, dass Winkler, die die Nummer 8 auf dem Rücken trug, mit der Nummer 7 auf den Bogen eingetragen war. 

Diese trug jedoch Lena Niehüser. Eigentlich hätte dies den Protokollanten bereits zu Spielbeginn auffallen müssen, da dort die auf dem Feld stehenden Spielerinnen auf dem Bogen abgehakt werden müssen. Nach einer kurzen Unterbrechung, in der das Kampfgericht seine Fehler korrigierte, spielten die Damen die Partie solide zu Ende. „Wir hoffen nun, dass kein Einspruch eingelegt wird“, meinte Kapitänin Elisabeth Winkler.

LippeBaskets: L. Niehüser, Winkler, Abdinhoff, Müller, Pinkosz, S. Niehüser , Wohl, Trillmann, Gräfe

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