Abstiegsbedrohter A-Kreisligist SV Stockum stellt Weichen für die Zukunft

Jürgen Welp (links) und Marlon van der Sander bleiben Trainer beim SV Stockum.

Stockum – Der abstiegsbedrohte Fußball-Kreisligist SV Stockum hat seine Weichen für die Zukunft gestellt – und das unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit. Auch wichtige Leistungsträger haben sich entschieden, dass sie weiter für den SVS auflaufen wollen.

Denn Jürgen Welp und sein Co-Trainer Marlon van der Sander werden auch in der kommenden Saison den A-Ligisten trainieren. Das bestätigte Geschäftsführer Yassine Najih. „Ich bin begeistert und erleichtert. Wir haben am Samstag im Vorstand gesprochen und entschieden, mit den beiden weiter machen zu wollen."

Welp fühlt sich in Stockum wohl

Und er ergänzt: "Dann habe ich mit Jürgen gesprochen, und er hat erklärt, dass er gerne bereit ist, zur Not auch den schweren Weg mitzugehen. Das Gespräch hat zwanzig Minuten gedauert. Er hat sich auch dafür bedankt, dass Marlon und er so herzlich in Stockum aufgenommen worden sind“, berichtete Najih weiter. 

Ligazugehörigkeit wegen des Coronavirus ungewiss

Er habe zudem die Hoffnung, dass der 60-Jährige für mehrere Jahre als Trainer dem SV Stockum erhalten bleibt. Mit „schweren Weg“ meint der Geschäftsführer, dass es sein könnte, dass der SV Stockum trotz der Zugänge im Winter in die Kreisliga B absteigen könnte – zumindest ist das nicht ausgeschlossen, auch wenn die Saison nun seit mehreren Wochen wegen der Kontaktsperre durch die Corona-Pandemie ruht, und noch zumindest mehrere Wochen ruhen wird.

Tolga Köroglu bleibt beim SV Stockum.

 Welp erklärte bereits in der vergangenen Woche gegenüber dieser Zeitung, dass er sich vorstellen könne, auch den SV Stockum in der Kreisliga B zu trainieren. Voraussetzung dafür sei aber, dass er einen schlagkräftigen Kader zusammen bekommen würde. Die wurden ebenfalls geschaffen.

Ismail Cördük (links) bleibt beim SV Stockum.

 „Wir haben mit unseren Schlüsselspielern wie Tolga Köroglu, Firat Isikli, Ismail Cördük und Lucian Thurn gesprochen. Sie haben auch für die kommende Saison zugesagt – wie 70 Prozent des Kaders. Fünf Spieler haben sich noch Bedenkzeit erbeten, was auch völlig legitim ist“, sagt Najih weiter. 

Saison darf verlängert werden

Die erfahrenen „Stützpfeiler“ Köroglu, Isikli und Cördük kamen ebenfalls in der Winterpause. Bei künftigen Verpflichtungen will der Geschäftsführer darauf achten, dass jüngere Spieler nach Stockum kommen. „Wir wollen zukunftsorientierter und langfristiger planen“, teilt Najih mit.

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