Im Achtelfinale um den Westdeutschen Pokal

69:77 gegen Dorsten - LippeBaskets sind raus mit Applaus

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Niko Tilikiaridis im Duell mit dem Werner im Dorstener Trikot, Nainoa Schmidt.

Werne – Die LippeBaskets Werne sind am Abend nicht unerwartet im Achtelfinale um den westdeutschen Basketball-Pokal ausgeschieden. Gegen die klassenhöhere BG Dorsten verliert der Zweit-Regionalligist mit 69:77 (18:24, 21:17, 10:16, 20:20).

Dennoch werden die LippeBaskets von den 150 Zuschauern mit viel Applaus in die Weihnachtspause verabschiedet. „Das war zum Jahresabschluss ein richtig schönes und auch spannendes Spiel. Wir wollten Dorsten bis zuletzt fordern und das haben wir geschafft“, freut sich auch Trainer Christoph Henke über die Leistung seines Teams, in dem mit Simon Bennett (Heimaturlaub) und Janne Bromisch (Zahn-OP) die beiden Topscorer fehlen. 

Die Dorstener, mit dem Werner Nainoa Schmidt in der Starting Five, kommen nach der Werner 2:0-Führung durch Rospek zunächst ganz gut ins Spiel und führen nach sieben Minuten das erste Mal mit zehn Punkten (22:11), doch schafft es der NRW-Ligist nicht, sich deutlicher abzusetzen. 

Und auch im zweiten Viertel, bei einem weiteren Zehn-Punkte-Vorsprung (24:14), lassen die Werner den Favoriten nicht ziehen. Niko Tilkiaridis mit zwei Dreiern in Folge sorgt für den erneuten Anschluss. Und so macht bis zur Halbzeitpause bei zwei Punkten Differenz (41:39) lediglich der US-Amerikaner Adam Pickett den klitzekleinen Unterschied aus. 

Auch in der zweiten Halbzeit bleibt der Einbruch der Gastgeber aus. Das Gegenteil tritt ein: Niko Tilkiaridis und Frederic Meinert haben die Chance zur Führung, setzen ihre Dreier-Versuche aber auf den Ring. Besser macht es wenig später Lennart Rupprecht, der in der 26. Minute aus dem Halbfeld zum 47:46 einnetzt. „Danach haben wir dann aber die schwächste Phase“, sagt Christoph Henke, was sich in einem 11:2-Lauf für Dorsten und dem 49:57-Rückstand vor dem letzten Viertel niederschlägt. 

Knapp sechs Minuten vor dem Ende geschieht entscheidendes. In einem harten Duell unter dem Korb zwischen Jan König und Pickett bleibt der Werner – unbeabsichtigt getroffen von einem Ellenbogen – benommen liegen und muss trotz Mundschutz um zwei Schneidezähne bangen. Der Abend endet für ihn in der Klinik.

 „Wir hatten uns für die letzten Minuten etwas zurechtgelegt mit einer Zone und Jan König“, sagt Christoph Henke, doch der Ausfall des Routiniers durchkreuzt nicht nur seine taktischen Pläne, denn: „Meine Jungs waren von dem Zusammenprall doch geschockt.“

Immerhin sorgen Meinert mit einem Dreier unter Zeitdruck und Rospek mit zwei Freiwürfen zum 66:69 weiter für Kontakt, doch Dorstens Routinier Nderim Pelaj macht mit dem Dreier zum 66:72 knapp eine Minute vor dem Ende den Deckel drauf. 

LippeBaskets: Wiedey 4, N. Tilkiaridis 9/3, Grudev. Brinkmann, Mersch 4, König 17/4, Rupprecht 12, Dreißig 5, Meinert 13/2, Brüggendieck, Rospek

 Spielfilm: 2:0, 2:7, 9:9, 9:15, 11:22, 18:24 – 20:29, 29:34, 37:38, 39:41 – 39:46, 47:46, 49:57 – 55:60, 59:64, 59:69, 66:69, 69:77

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