Hammer Sportgala

Mannschaft des Jahres: Germania Herringen räumt in Deutschland alles ab

Mannschaft des Jahres: Germania Herringen räumt in Deutschland alles

Nach einer vierjährigen Auszeit hat es der SK Germania Herringen wieder geschafft. Nachdem der Rollhockey-Bundesligist bereits 2013 und 2014 für seine Erfolge zur Mannschaft des Jahres gewählt wurde, machte das Team aus dem Hammer Westen nun den dritten Triumph perfekt und setzte sich vor den Basketballern der TuS 59 HammStars und dem Vierer des Ruderclubs Hamm durch.

2014 war dem SK Germania Herringen das erste Double der Vereinsgeschichte gelungen. Im vergangenen Sommer legte das Team um Kapitän Lucas Karschau nach, gewann erneut sowohl die Deutsche Meisterschaft als auch den Pokal. Zudem triumphierte der Sportklub auch noch beim erstmals ausgetragenen Supercup und machte damit das Triple perfekt. „Wir sind natürlich sehr stolz, dass wir alle drei Titel gewonnen haben“, sagt der SKG-Vorsitzende Michael Brandt – und verspricht trotz des am Samstag anstehenden ersten Pflichtspiels des neuen Jahres gegen Iserlohn: „Wir werden diesen Abend sehr genießen.“

Mannschaft des Jahres

Stimmen absolut

Stimmen in Prozent

1. SK Germania Herringen

(Rollhockey)

2481

52,0 %

2. TuS 59 HammStars

(Basketball)

1401

29,4 %

3. Ruderclub Hamm

(Rudern)

890

18,6 %

Genossen hatten die Herringen auch die Playoff-Spiele im vergangenen Jahr, nachdem sie die Bundesliga lediglich als Dritter abgeschlossen hatten, trumpfte das Team in den entscheidenden Momenten konzentriert auf und kassierte keine einzige Niederlage mehr. Im Pokalfinale wurde der ewige Rivale aus dem Sauerland, die ERG Iserlohn, mit 6:3 und 3:2 besiegt. Die Endspiele um die Deutsche Meisterschaft gegen den TuS Düsseldorf-Nord entschieden die Germanen mit 5:1 und 3:0 zu ihren Gunsten. „Das war schon stark, was die Jungs da abgeliefert haben. Sie waren aber auch alle sehr heiß, nachdem es in den Jahren vorher dreimal nicht geklappt hatt“, betont Brandt. „Wir hatten den Fokus ganz bewusst auf die Playoffs gelegt. Und am Ende sind wir mit einer ganz weißen Weste aus der Sache herausgekommen. Das ist schon nach Maß für uns gelaufen.“

So feierten die Herringer ihre Titel

Empfang SK Germania Herringen

Und das soll es auch in diesem Jahr. Denn die Herringer wollen unbedingt das Double verteidigen und haben sich in der Winterpause mit Top-Torjäger Milan Brandt vom Liga-Konkurrenten SC Bison Calenberg verstärkt. Zudem werden die beiden langzeitverletzten Kevin Karschau und Luis Hages demnächst wieder in den Kader zurückkehren. „Die Liga ist in dieser Saison zwar sehr ausgeglichen, aber wir gehen das sehr positiv an“, betont Brandt, der sehr froh darüber ist, dass er im letzten Augenblick noch die internationale Spielberechtigung für seinen Neffen erhalten hatte. „Am 31. Dezember, also am letzten Tag, lagen um 12.30 Uhr die Papiere für Milan vor, so dass er auch in der nächsten Woche mit nach Forte fliegen kann“, sagt Brandt. Bei Forte dei Marmi bestreiten die Herringen am 19. Januar ihr nächste Spiel der European League.

Die Top 3 Mannschaften

Und in dieser Eliteklasse will der SKG auch im nächsten Jahr wieder antreten – dafür muss er aber erneut Deutscher Meister werden. „Das ist wieder ein langer Weg, aber all unsere Arbeit ist darauf ausgerichtet“, sagt Brandt, für den Trainer Christian Zarod ein wichtiger Baustein des Erfolges ist. „Hockey spielen können unsere Jungs alle. Daher ist es bei uns wichtig, dass wir einen Coach haben, der das nötige Fingerspitzengefühl mitbringt, wie die Jungs anzupacken sind. Und genau dieses Händchen hat Christian, bei uns passt das Mannschaftsgefüge.“

Dies macht Brandt zum Beispiel an Neuzugang Christoph Rindfleisch fest, der im Sommer vom Ligakonkurrenten RHC Recklinghausen an die Schachtstraße gewechselt war und sich auf Anhieb zu einer wichtigen Säule im Spiel der Germanen entwickelt hat. „Christian hat Christoph das Gefühl gegeben, dass er schon ewig dazugehört. So etwas macht er super. Und daher sind wir froh, dass wir ihn haben.“

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