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Hammer Sportgala wird nicht zur Routine

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HAMM ▪ Es ist schon die achte Auflage. Aber irgendwie wird die Vorbereitung für Frank Scharschmidt nicht zur Gewohnheit. „Man kann wirklich nicht sagen, dass das Routine ist“, sagt der Organisator der Hammer Sportgala, die am Freitag um 19.30 Uhr in der Heessener Alfred-Fischer-Halle beginnt. „Das ist ein Mammutprojekt“, erklärt er.

Immerhin werden 790 Menschen im stilvollen Ambiente Zeugen sein, wenn die Sportlerin und der Sportler sowie die Mannschaft des Jahres 2010 gekürt werden. Hinzu kommen die Auszeichnungen für das beste Nachwuchskonzept, den Trainer des Jahres sowie der Ehrenpreis für das Lebenswerk. All das ist eingebettet in ein buntes Programm, in dem jede Menge Arbeit steckt. „Das Ganze hat sicherlich eine Größenordnung erreicht, die kaum noch ehrenamtlich zu stemmen ist“, sagt Scharschmidt. „In den letzten anderthalb Monaten habe ich locker 20 bis 25 Stunden pro Woche für die Gala geopfert.“

Allerdings: Es war ein Opfer, das der „Macher“ des großen sportlich-gesellschaftlichen Events gerne brachte. „Ich freue mich natürlich riesig darauf“, sagt Scharschmidt, der weiß, dass in den letzten Tagen gerade das Abarbeiten der Kleinigkeiten viel Zeit erfordert. Ist der rote Teppich noch in Ordnung? Sind die Präsente rechtzeitig da? Sind alle Getränke geordert und die Hotelzimmer für die prominenten Laudatoren gebucht? Scharschmidt, der am Freitag wieder über einen Tross von mehr als 60 ehrenamtlichen Helfern von der HSE Hamm verfügt, arbeitet penibel eine „To-do-Liste“ ab. Auf der stand beispielsweise auch die Überprüfung des Sitzplans. Die ergab, dass vier Plätze fehlten. Ein Problem, das durch die Umwandlung von zwei Zehner- in Zwölfer-Tische schnell behoben war.

Etwas komplizierter gestaltete sich da diesmal die Gewinnung von Laudatoren, aus denen wie üblich ein großes Geheimnis gemacht wird. „Sonst haben wir die immer zügig zusammen“, erzählt Scharschmidt. Auch diesmal – eigentlich. Denn ein Redner, der bereits zugesagt hatte, musste den Hammern aufgrund sportlicher Verpflichtungen dann doch noch einen Korb geben. Und Ersatz war in der Kürze der Zeit schwer zu finden. „Wir haben uns die Finger abtelefoniert“, so Scharschmidt. Am Ende gab es innerhalb von fünf Minuten gar zwei „Interessenten“, die bereit waren, zu kommen.

So werden nach und nach die Schwierigkeiten ausgeräumt. Die achte Auflage erhält ihren Feinschliff, der am Donnerstagabend mit der Generalprobe weitgehend endet. Unwägbarkeiten, das weiß Scharschmidt, wird es aber auch danach noch geben: „Es ist nach wie vor eine große Herausforderung, sich dieser Aufgabe zu stellen.“ ▪ fh

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