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Hammer Sportgala 2021: Digitale Transformation gelungen

Die Hammer Sportgala ist in diesem Jahr komplett digital. Der Video-Stream ist ab 1. April verfügbar.
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Die Hammer Sportgala ist in diesem Jahr komplett digital. Der Video-Stream ist ab 1. April verfügbar.

Die digitale Transformation ist gelungen. Die erste virtuelle Hammer Sportgala hat online viele tausend Internet-User erreicht. Alleine das Gala-Video wurde bei YouTube über 400 Stunden gestreamt.

Dies ist der große Unterschied zu den vergangenen Jahren. Die Aufzeichnung der Sportgala ist dauerhaft online bei YouTube abrufbar. Am 1. April feierte das Video Premiere, seitdem wächst die Zahl der Zuschauer. „Das war für mich bisher die schwierigste Sportgala“, hatte Veranstalter Frank Scharschmidt nach der Aufzeichnung gesagt. Wegen Corona konnte die Gala nicht wie gewohnt vor großem Publikum in der Alfred-Fischer-Halle stattfinden. Die Preisträger kamen stattdessen mit zeitlichem Abstand in das Kurhaus und nahmen die Ehrung in kleinem Rahmen entgegen.

Ein wichtiger Baustein war die edle Kulisse. Ziel war, dieselbe Stimmung zu vermitteln wie bei einer Präsenzveranstaltung. Das Bild der Sportgala ist in den Köpfen der Menschen schon vorhanden, musste dann aber am Bildschirm wieder bedient werden, erklärt Oliver Kahl, der im Veranstalterteam für Design und Marketing zuständig war. „Ehemalige Gäste werden sich unterbewusst sicher an Details, Gerüche oder Stimmung erinnern. An der Stelle haben wir Menschen abgeholt“, sagt Kahl. Die Gala wurde komplett aufgezeichnet, zusammengeschnitten und letztendlich online gestellt.

Ein „Glamfaktor“ konnte nur durch Licht und Gegenlicht erzeugt werden. Eine Lichtkontur am Kopf oder Oberkörper, dazu eine authentische echte Person aus der Mitte der Gesellschaft. „Die Gala-Community (der digitale Begriff von Gesellschaft klassischer Natur) ist digital mit unterschiedlichem digitalen Reifegrad online zu finden, und hat sich mit unserem Content selbst weiter präsentiert“, sagt Oliver Kahl.

Drumherum galt es auf den populären Online-Kanälen Vorfreude auf die Gala zu wecken und anschließend die Videos zu verbreiten. Da halfen vor allem die Netzwerke der jungen Sportler wie Kanutinnen Fiona Trojca und Caroline Fink sowie Tanzlehrerin Annka Westbrock. Die Preisträger teilten die Beiträge bei Facebook und Instagram und vergrößerten damit das Publikum. Allein bei Facebook erreichten die Sportgala-Beiträge rund 15.000 Personen. Kräftig halfen dabei auch die Sponsoren mit ihren Social-Media-Kanälen. „Die gemeinschaftliche Interaktion in den eigenen Feeds hat die Gala im Sinne der Preisträger und des Sports erlebbar gemacht. „Das war die Tanzfläche. Man bewegt sich miteinander im virtuellen Raum“, so Kahl.

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Wie die 19. Hammer Sportgala aussehen wird? Bis dahin vergehen noch viele Monate, die Corona-Lage in Deutschland wird sich entspannen. „Ich habe ja gesagt, die 19. und 20. Sportgala sind versprochen“, sagt Frank Scharschmidt. In welchem Kreis gefeiert werden darf, das kann höchstens der Blick in die Glaskugel verraten. „Aber wir werden alles dafür tun, um es wieder mit Publikum stattfinden zu lassen.“

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