Bestes Jugendkonzept: Hamms schnellste Schule

Hamm - Die Veranstaltung „Hamms schnellste Schule“ erhielt die Auszeichnung „Jugendkonzept des Jahres“. Dabei existiert der Wettbewerb eigentlich schon seit langer Zeit in der Lippestadt.

Er wurde vor 38 Jahren vom Leistungskurs Sport des Märkischen Gymnasiums und seinen Sportpädagogen in seiner heutigen Form entwickelt, um in Hamm Talente zu sichten und zu fördern. Nach 25 Jahren der Betreuung durch das Märkische Gymnasium waren die Planung und die Durchführung des Wettbewerbs in die Verantwortung des Stadtsportbundes übergegangen. 

Sebastian Bongers und Angelika Schulze.

Auch im Jahr 2015 hatte dieser rund 1000 m lange Crosslauf rund um das Jahnstadion wieder knapp 1000 Schülerinnen und Schüler von 21 Schulen mobilisiert und begeistert. „Einen Wettbewerb in dieser Größenordnung zu koordinieren, erfordert viel Planung“, betonte der frühere Hammerwurf-Weltmeister Karsten Kobs in seiner Laudatio – und fügte hinzu: „Die teilnehmenden Schüler sind bei diesen Wettkämpfen sehr motiviert und immer besonders stolz, für ihre Schule zu laufen.“ 

Als verantwortliche Organisatoren des Stadtsportbundes nahmen Angelika Schulze und Sebastian Bongers den Preis für das beste Jugendkonzept des Jahres aus den Händen von Karsten Kobs entgegen.

Der Laudator: Karsten Kobs

Karsten Kobs ist einer der erfolgreichsten Hammerwerfer Deutschlands. Berühmt wurde der mittlerweile 44 Jahre alte Dortmunder, als er 1999 in Sevilla mit 80,24 m Weltmeister wurde und nach seinem Sieg vor laufenden Kameras im Wassergraben des 3000-Meter-Hindernislaufs badete. 

Karsten Kobs

Zuvor hatte er 1998 die Bronzemedaille bei den Europameisterschaften in Budapest gewonnen und am 26. Juni 1999 in Dortmund mit 82,78 m seine persönliche Rekordweite erzielt. Ein dritter Platz beim Weltcup 2002, der Sieg beim Europacup 2003 sowie ein achter Rang bei den Olympischen Spielen in Athen rundeten seine Erfolge ab. Bei den Europameisterschaften 2006 in Göteborg belegte er den achten Platz. 2008 gab er nach der Bronzemedaille bei den Deutschen Meisterschaften in Nürnberg das Ende seiner sportlichen Laufbahn bekannt.

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