Warten auf Huntelaar-Urteil

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Klaas-Jan Huntelaar hatte gegen Hannover 96 die Rote Karte gesehen. Foto: Bernd Thissen

Frankfurt/Main (dpa) - Die Entscheidung über eine Sperre für Schalkes Rotsünder Klaas-Jan Huntelaar könnte zu einer langwierigen Angelegenheit werden. Beim DFB rechnet man am heutigen Dienstag frühestens am Abend oder erst am Mittwoch mit einem Sportgerichts-Urteil gegen den Stürmer.

Diese Entscheidung eines Einzelrichters kann innerhalb von 24 Stunden angefochten werden. Schalke hatte angekündigt, eine vom DFB-Kontrollausschuss geforderte Sperre von sechs Spielen gegen den Niederländer nicht akzeptieren zu wollen, sollte das Sportgericht dem Antrag der "Fußball-Staatsanwälte" folgen. Mit einer dann notwendigen mündlichen Verhandlung ist in dieser Woche aber nicht mehr zu rechnen.

"Wir sind definitiv überzeugt, dass der Vorschlag zu hoch ist", monierte Schalkes Sportvorstand Horst Heldt beim TV-Sender Sky, das vom Kontrollausschuss geforderte Strafmaß. Huntelaar würde für seine Attacke von hinten in die Beine von Hannovers Manuel Schmiedebach sonst die sechsthöchste Strafe der Bundesliga-Geschichte erhalten, betonte Heldt. Die Frage wird sein, ob die DFB-Richter das Foul als Tätlichkeit werten. Die Mindeststrafe dafür sind sechs Spiele Sperre.

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