Spieth beim Masters in Augusta weiter Spitze

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Bei Jordan Spieth sitzen die Schläge. Foto: Andrew Gombert

Ein 21-Jähriger schickt sich an, das erste Major des Jahres zu gewinnen. Golf-Profi Jordan Spieth aus den USA liegt beim Masters in Augusta vor der Schlussrunde mit vier Schlägen vorn. Doch die Verfolger sind namhaft und erfahren.

Augusta (dpa) - Jordan Spieth hat seine Gesamtführung beim 79. Golf-Masters in Augusta auch am dritten Wettkampftag souverän verteidigt.

Mit einer 70er Runde sowie einem Zwischenergebnis von 200 Schlägen verbesserte der Amerikaner die bisherige Bestmarke nach 54 Bahnen seiner Landsleute Raymond Floyd und Tiger Woods um einen Schlag. Der 21-jährige Texaner geht mit einem Vorsprung von vier Schlägen im Augusta National Golf Club auf die Schlussrunde. Seine ärgsten Verfolger sind der englische US Open-Champion von 2013, Justin Rose (204) sowie der fünfmalige Major-Gewinner Phil Mickelson aus den USA (205).

"Ich habe zwei Major-Champions in meinem Rücken, die werden Druck machen. Ich werde geduldig sein müssen", meinte Spieth. Mit einem Doppel-Bogey auf der vorletzten Bahn verspielte der Vorjahres-Zweite sogar eine noch bessere Ausgangsposition. "Ich bin etwas enttäuscht, andererseits aber auch zufrieden. Es hätte auch noch schlimmer kommen können. Ich habe heute viele Putts reingehen sehen. In der Vergangenheit war das unter Druck nicht immer der Fall", resümierte Spieth.

Rose und Mickelson sorgten auf dem Par 72-Kurs mit jeweils 67 Schlägen für das beste Tagesresultat. "Hier in Augusta spät am Wochenende zu spielen, ist einfach das Beste. Das Wetter war perfekt, der Kurs überwältigend. Ich wusste, dass ich einen Sprung nach vorne machen musste und das ist mir gelungen", freute sich der dreimalige Masters-Gewinner Mickelson.

Auch Tiger Woods spielte zur Freude der Fans groß auf. Mit einer 68er Runde verbesserte sich der einstige Branchenprimus um 14 Positionen auf Rang fünf. Sein Rückstand auf Spieth beträgt ebenso wie der des gleichplatzierten Weltranglisten-Ersten, Rory McIlroy (Nordirland) jedoch bereits zehn Schläge. 

Martin Kaymer und Bernhard Langer hatten sich nicht für die Wochenend-Runden qualifiziert. Beide waren am Freitag am Cut gescheitert. 

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